Touchpoint in Potsdam, Berlin und auch Hannover
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Auf dem Weg zur Arbeit sah ich heute eins dieser Schilder, welche in Potsdam mittlerweile an jeder Bushaltestelle zu finden sind. Ich hielt das für eine weitere “HILFE!-MAN-ÜBERFÄLLT-MICH” Meldestelle. War es aber nicht! Es ist eine Art Fahrkartenersatzgerät. Meine Informationen holte ich mir sofort mit meinem HTC Touch per Internet von deren Homepage aufs Telefon.
Man hält ein Handy mit spezieller NFC-Technologie vor den Touchpoint und signalisiert den Touch-In (zu Deutsch: So Freunde- ich steig jetzt in den Bus/die Tram). Beim Verlassen des Verkehrsmittels hält man seinen Fernsprecher wieder vor dieses Ding und signalisiert den Touch-Out (zu Deutsch: So! Jetzt hab ich aber genug von den Gerüchen und den vielen fremden Leuten und steige wieder aus).
Die SIM-Karte des Telefons speichert diese Daten und gibt sie an das Hintergrundsystem der Deutschen Bahn zur Abrechnung weiter.
Die Fahrt ist beendet und man braucht kein Kleingeld, keinen Fahrkartenautomat – nur die Hoffnung dass das Ganze jetzt nicht zu teuer war, und die nächste Mobilfunkrechnung der Grund sein wird Herrn Peter Zwegat von RTL anzurufen um sich “RAUS AUS DEN SCHULDEN“ holen zu lassen.
Um solche Situationen zu vermeiden, sind derzeit 200 Testkunden, im Rahmen der Pilotstufe1 in den Testgebieten: Berlin, Potsdam und Hannover unterwegs und prüfen die Zuverlässigkeit und den Komfort des Systems. Die Bahn kooperiert hier mit regionalen Verkehrsanbietern sowie mit einem Mobilfunk- Netzbetreiber und dem Handyhersteller Motorola. Motorola scheint der erste Anbieter zu werden, indem in Deutschland NFC-Technik verbaut wird.
NFC steht für Near Field Communication und ermöglicht die Kommunikation der Mobiltelefone mit den Touchpoint Terminals und den Kontrolleinheiten der Zugbegleiter und Kontrolleure mit einer Drahtlos-Funk-Technologie ähnlich dem Infrarot-Strahl beim “gewöhnlichen“ Handy.
Die Pilotstufe 1 lief vor einigen Tagen an, und ich bin gespannt wie sich dieses Projekt entwickelt. Für Berufspendler wird das Ganze nichts sein. Ich halte das aber für eine gute Einrichtung für Touristen und Geschäftsreisende, die sich kein Taxi leisten wollen.
Zu den Preisen konnte ich auf der Seite bisher nichts finden. Ich bezweifle jedoch ernsthaft, dass diese Apparate immer den günstigsten Preis ermitteln. Ich lasse mich aber gern vom Gegenteil überzeugen.
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Dieser Artikel wurde freihändig durch die Jannewap- Redaktion (One-Man-Show) erstellt, mit den Schlagworten: Schlagwörter: Berlin, Handy und Smartphone Software, NFC, Test, Touch and Travel und in der/den Kategorie(n): Smartphone, Verkehr abgelegt. Wer zu allen Themen auf dem Jannewap Blog schnell und aktuell informiert werden möchte, ist herzlich eingeladen meinen RSS-Feed zu abonnieren.
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6 Kommentare zu“Touchpoint in Potsdam, Berlin und auch Hannover”
vielleicht ist das ja auch nur für japanische Touristen gedacht, denn die stehn ja bekanntlich auf allen möglichen elektronischen Schnickschnack.
Von
Darth Vader am Dez 19, 2007
Allerdings gibts auch kritische Artikel dazu in der Fachpresse
(Bereits von 2007)
Von
Jens am Jul 8, 2008