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UPDATE – PSN gehackt – das sollten die Nutzer tun um ihre Daten zu schützen



Das Playstation Network wurde gehackt und knapp 77 Millionen Datensätze geklaut. Das ist erstmal der Stand der dinge, den die meisten von Euch kennen dürften. Seit Tagen war das PSN nicht erreichbar und folglich auch nicht bespielbar. Blös.

Noch blöder ist der Umstand dass die Userdaten nicht verloren (das allein wäre schon ziemlich nervig) gegangen sondern geklaut wurden. Die ersten Datensätze sollen mittlerweile sogar auf der Filesharing-Plattform Bit-Torrent aufgetaucht sein.

Zu den Nutzerdaten gehören wohl Adressdaten, Passwörter und auch Kreditkartendaten. Das räumt Sony mittlerweile ein. Betroffen ist ja nicht nur das PSN sondern auch der Video- und Musikservice Qriocity.

Playstation Network gehackt - Daten schützenDer Angriff hat schon zwischen dem 17.04. und dem 19.04. stattgefunden und Sony hat sich zu dem Thema in Schweigen gehüllt. Das bedeutet im besten Fall einen massiven Imageschaden für das gebeutelte Unternehmen. Da kann man die Launchmitteilung der Tablets S1 und S2 schon fast wieder vergessen.

Das Handelsblatt berichtet:
Laut Sony fand der Angriff auf die Systeme zwischen dem 17. und 19. April statt. Am 19. April sei es bemerkt und das System sofort heruntergefahren worden. Bis zum 26. April blieb der Vorfall allerdings intern.

Aber wie kann man die vermeintlich gestohlenen Daten jetzt schützen oder den Schaden begrenzen? In jedem Fall sollten Kreditkartenbesitzer ihre Kreditkartenfirma über den Umstand in Kenntnis setzen, dass ihre Kartennummer vielleicht für ungewollte Transaktionen genutzt werden könne.

Wer ganz auf Nummer sicher gehen will, lässt sich die Karte sperren. Darüber hinaus sollten sich die PSN-User dringend auch ihre Passwörter ändern. Gerne wird ja ein so genanntes Master-Paßwort verwendet um sich so wenig Geheimworte wie möglich merken zu müssen. Das wäre blöd wenn jetzt jemand im Besitz eben dieses Masterpasswortes ist und nun heiter woanders im Netz Schindluder treiben kann.

Viel mehr kann man wohl im ersten Schritt nicht tun. Oder was geht noch auf die Husche? Sachtma!

Update:

Sony will das Playstation-Network neu starten. Vor der erneuten Nutzung des PSN soll sich der User ein Firmware-Update aufspielen. Dieses Firmware Update zwingt den User, sein PSN Passwort zu ändern. Das macht auch Sinn – hat ja kaum einer mitbekommen, dass das PSN down war und 77 Millionen Accounts gehackt wurden… :-D
Garstig, hä!? Sorry.

Heise schreibt
Vor dem Neustart müssen Playstation-Anwender zunächst ein Firmware-Update aufspielen, das sie zur Änderung ihres Passworts zwingt. Ebenso sollen die SDKs für die Debug-Konsolen der Spiele-Entwickler und -Tester ausgetauscht werden.


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  1. 4 Kommentare zu“UPDATE – PSN gehackt – das sollten die Nutzer tun um ihre Daten zu schützen”

  2. Solange das “PlayStation Network” (PSN) offline ist, können wir (PSN-Nutzer) auch nicht auf die “Kontoverwaltung” zugreifen, was bedeutet, dass wir auch unsere Passwörter nicht ändern können. Das ist erst dann wieder möglich, sobald das PSN wieder online ist bzw. man sich wieder einloggen kann. ^^

    Von LtdSnake am Apr 27, 2011

  3. Es macht primär Sinn, wenn Ihr ein Masterpasswort verwendet, es auf allen anderen Ptatzformen, Portalen, virtuellen Konten und ähnlichem zu ändern.

    Der große Schaden ist nicht die Kenntnis Eures PSN Kennwortes sondern das Risiko, dass jemand mit diesem Masterpasswort bei eBay, Amazon und sonst noch wo einkaufen geht.

    Von jannewap am Apr 28, 2011

  4. Blöd gelaufen kann man nur sagen! Also folglich sollte Sony sich doch eine bessere sofware anschaffen um den Kunden zu schützen ……

    Von Christine am Mai 4, 2011

  1. 1 Trackback(s)

  2. Mai 23, 2011: Sony Ericsson Xperia Play im Test
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