Ein Vater schreibt seiner Tochter Mails seit ihrer Geburt

Heruntergebrochen ist das Video: Google Chrome: Liebe Antonia oder Ein Vater schreibt seiner Tochter Mails seit ihrer Geburt “nur” Werbung für die Nutzung von Google Services (Google Mail, Fotos usw.). Für mich ist es eine tolle Gelegenheit meine Erlebnisse mit meinem Sohn und die Gefühle, die dabei entstanden zu dokumentieren.

Ich werde das mit dem heutigen Tage auch beginnen und meinem Jungen Mails schreiben – gerne auch mal mit Bildern. Ich mag diese Idee deshalb weil ich feststellen muss, wie die Erinnerungen die ich an meine frühe Kindheit habe weiter und weiter verblassen. Ich vergesse Eindrücke, Gerüche, Verhaltensweisen – manchmal muss ich scharf nachdenken, wie sich die Stimme meines Vaters anhörte.

Das ist eine schmerzlich, denn ich kann mich heute nicht mehr mit ihm unterhalten weil es ihn leider nicht mehr gibt. Niemand sollte diese Leere verspüren müssen. Deshalb beginne ich zumindest mit Text, packe ein Bild bei und sehe zu, dass ich wenigstens ab und an auf ‘nem Video auftauche. Man weiß ja nie.

Ich lege meinem Junior also ein E-Mail Konto an und schicke da ab und an ‘ne Mail hin. Vielleicht täglich, vielleicht nicht. Vielleicht ist es mal ein Zwei-Zeiler und mal ein Roman. Mit Video oder ohne. Die Zugangsdaten lege ich sicher ab und sorge dafür, dass er sie erst zu seinem 14. oder vielleicht 16. Geburtstag vielleicht auch erst zu seinem 18. Geburtstag in die Finger bekommt.

Und dann mache ich auch das, was der Papa von Antonia im Video ankündigt. Am Tag-X übergebe ich ihm die Zugangsdaten und lese die Mails an ihn – mit ihm und seiner Mutter als Familie zusammen!

Danke Google – tolle Kampagne!



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7 Responses

  1. jannewap sagt:

    Hier ist das US-Original “Dear Sophie” zu sehen.

  2. Thomas sagt:

    Gefällt mir sehr gut der Spot!

    PS: Gepostet mit Chrome 14.0.835.202 m

    :-)

  3. Darth Vader sagt:

    Krasses Projekt. Du übergibst ihm mit 18 sozusagen “sein-dein” Lebenswerk. Die größte Herausforderung wird wohl sein, ihm das bis zum 14.-16.-18. Lebensjahr zu verheimlichen.

    • jannewap sagt:

      Hab ich nicht einmal vor. Natürlich werde ich ihm davon nicht erzählen, aber wenn er es rausbekommt – geh ich damit ganz offen um. Muss ja damit rechnen, dass er irgendwann über mein Blog stolpert und es auch liest :)

  4. bana sagt:

    den tränen bin ich nahe gekommen!!!

  5. Wolf sagt:

    Na dann hnoffe ich aber auch, dass du regelmäßig eine Datensicherung machst :)
    Wer weiß ob es Google und besonders bestimmte Dienste (GoogleMail) in einigen Jahren überhaupt noch gibt, nicht zwischendurch ein Rechenzentrum in Flammen ausfgegangen ist oder der Dritte Weltkrieg die eine oder andere Festplatte zerstört hat :)

  6. jana sagt:

    Ich bin zwar erst 13, aber sollte ich mal Kinder bekommen werde ich genau das selbe tun!
    (ich hoffe bis dahin braucht es noch mindestens zehn Jahe :)

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