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o2 darf andere Netzanbieter gezielt stören

Exklusiv-Vertrag zwischen o2 und dem London 2012 Organising Committee geschlossen

Au da wird die Konkurrenz wettern. Drüben auffer Insel werden im Sommer 2012 in London die olympischen Sommerspiele stattfinden. Zu diesem Anlass gibt’s ja nicht nur Sport, Spannung und Dopingskandale sondern werden dort pompöse Shows und Events aus dem Boden gestampft.

Als deutscher o2 Mobilfunkkunde bin ich jetzt nicht so betroffen freue mich aber, kein englischer Kunde von Anbietern wie zum Beispiel Vodafone, T-Mobile, Orange oder Three zu sein. Diese Kunden werden es zu “London 2012″ nämlich schwer haben ihre Telefone zu benutzen. o2 hat nämlich mit dem London 2012 Organising Committee einen Vertrag geschlossen, der es dem englischen Ableger der Telefónica erlaubt, die Mobilfunkfrequenzen der Konkurrenz zu stören.

o2 Blue Tarife alles drin und gut!Was das nu’ wieder soll will nicht vollends in meine Rübe. Was hat denn o2 davon, dass nur o2 Kunden in diesen “Corporate Zones” telefonieren dürfen? In diesen bestimmten Teilbereichen des Olympia-Geländes kann dann kein Kunde eines anderen Netzanbieters telefonieren. Toll. Nicht. Was bringt das? Wenn jetzt ein T-Mobile-Kunde ist diese “Corporate Zone” kommt ist der doch sicher nicht gesondert gut gelaunt. Es ist also auch nur schwer vorstellbar, dass dieser angefressene Mensch offen für eine Tarifberatung sein wird. wie soll denn das Argument lauten? “Hi, wir stören Deinen Netzanbieter. Hast Du vielleicht Bock auf eines unserer Produkte?”

Ich verstehe, dass Mobilfunkfrequenzen gezielt in Kinos gestört werden, so dass der Zuschauer “abschalten” und den Film genießen kann. Aber eine Corporate Zone stell ich mir anders vor. In einer Corporate Zone eines bestimmten Anbieters sollten zusätzliche Mobilfunkmasten aufgestellt sein, um die

volle Netzversorgung vor Ort und bei Massennutzung zu sichern oder die Berichterstattung via Twitter, Facebook und der anderen Social-Web-Services voran zu treiben. Der Austausch über ein Ereignis ist doch sicher die bessere Werbemaßnahme als die Isolation, oder etwa nicht. Ich denke, dass das der falsche Weg ist um auf sich aufmerksam zu machen.

Quelle



Der Artikel wurde am 04.11.2011 veröffentlicht und in die Kategorie(n): Netzbetreiber, Sport geworfen. Die Schlagwörter: , sind absichtlich so gewählt. Drück drauf und es gibt noch mehr zu diesem Thema. Dafür sind die da ;-) Jannewap hat's gemäß § 10 Absatz 3 Mediendienste-Staatsvertrag verbrochen.
  1. 4 Kommentare vorhanden

  2. Guter Beitrag.
    Mir war das mit O2 und den Olympischen Spielen noch gar nicht bekannt :D . Umso größer die Überraschung. Das ist einfach nur unprofessionell und peinlich. Ich hatte das auch mal zur “Rhein-Kultur” als die Telekom dreist alle Netze der anderen Anbieter regelrecht gekappt hat. Sowas lassen viele außer Acht! Ich finds gut, dass du das ansprichts ;)

    Von Jamel am Nov 4, 2011

  3. Versteh ich auch gar nicht.
    Das wird ja auch den einen oder anderen Euro gekostet haben.
    Ich denke, dass ist nicht gut für das Firmenimage.

    Von Mosine am Nov 5, 2011

  4. Einerseits hat es ja schon einen Hauch von Exklusivität wenn lediglich o2 Kunden dort das Mobilfunknetz ohne Einschränkungen nutzen können … aber welcher sonstige Vorteil sich noch ergibt kann auch ich beim besten Willen nicht erkennen. In diesem Sinne: o2 can do :)

    Von EZZKAH am Nov 6, 2011

  1. 1 Trackback(s)

  2. Nov 4, 2011: Olympia 2012: Wenn du kein o2 hast, hast du kein Netz
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