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Abmahnungen-Impressum und Booklooker.de


Einfach mal eine Internet-Seite eröffnen und munter aus dem Nähkästchen plaudern? Nicht in Deutschland.Hier gilt es Rahmenbedingungen zu erfüllen. Einen umfassenden Leifaden bietet das Teledienstgesetz. Hier sind die rechtlichen Rahmenbedingungen für den elektronischen Geschäftsverkehr geregelt. Selbst mit rein privaten Webseiten kommt man an diesem Gesetz nahezu nicht vorbei. Ein ganz wichtiger Punkt ist das Impressum. Hier gelten Vorgaben, die es gilt zu erfüllen.
In ein Impressum gehört u.a.:

Name,
Adresse,
Möglichkeiten der Kontaktaufnahme (E-Mail-Adresse, Telefonnummer)

Der Gesetzestext ist hier zu finden.

Es tritt in letzter Zeit wieder verstärkt auf, dass Webseitenbesitzer wegen eines fehlerhalften Impressums abgemahnt werden. Das ist jedoch nicht nur eine Aufforderung, sondern nicht selten mit (hohen) Kosten verbunden.

Aktuell werden Verkäufer der Buchvertriebsdomain www.Booklooker.de abgemahnt, weil sie Bücher, die sich auf dem Index befinden vertreiben. Hier der aktuelle Heise.de-Bericht. Diese Abmahnungen sind deshalb fraglich, weil, wie Heise berichtet, Bücher wie:“Das erotische Rowohlt Lesebuch“ und „Godbye Janette“ nach der üblichen Sperrfrist von 25Jahren in Kürze nicht mehr auf dem Index zu finden sein dürften. Der Tutsi-Online-Blog befasste sich bereits am gestrigen Nachmittag mit dem hochbrisanten Thema: Christine Ehrhardt und Booklooker Abmahnungen. Der Spiegel hat sich in seinem Online-Portal mittlerweile auch mit dem Thema in einem ausführlichen Artikel befasst. Beleuchtet wird hier u.a. die Frage: „Wie einfach, oder schwer bringe ich als Buchhändler denn in Erfahrung welches Schriftwerk auf dem Index der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien stehen in Erfahrung?“ Das sei bei der Polizeidienststelle oder auf dem Jugendamt einzusehen. Spitze!

Ich mach mir als frischer Buchhändler also eine Liste meiner Bestände, abonniere mir einen Polizisten oder Sachbearbeiter vom Jugendamt und gehe mit dem jeweiligen Ansprechpartner diese Listen durch????

OK! Dann lass ich es also.

Was kann man eigentlich verkaufen ohne die BPjM, oder den jeweiligen ASP von Polizei oder Jugendamt konsultieren zu müssen??? Jedenfalls ist die Öffentlichkeit offenbar nicht vom Engagement der FDP Ortsvorsitzendenden Overath Christine Ehrhardt begeistert. Dieses lässt sich aus dem Booklooker-Forum herauslesen.

Dieses Thema scheint spannend zu bleiben.

Veröffentlicht inBlogzeugWebzeug


"Abmahnungen-Impressum und Booklooker.de" wurde am 18. Dezember 2007 verfasst. . Bitte beachte, dass die Informationen in diesem Artikel lediglich den Stand des Datums der Veröffentlichung spiegeln und sich im Laufe der Zeit geändert haben können.

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