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Nokia kommt bald nicht mehr zu Potte


Nun zieht auch Nokia nach. Der Google-Funk und einige meiner Blog-Freunde berichten bereits über die Verlagerung des Nokia Werks. Die Auslagerung der Handyproduktion nach Rumänien und Ungarn scheint beschlossene Sache. Ca. 2000 Beschäftigte aus dem Bochumer Werk können mit diesem Beschluß stempeln gehen. Viele weitere Beschäftigungen drohen zusätzlich wegzubrechen, denn auch die Zulieferung des finnischen Handyherstellers wäre mit diesem Umzug Geschichte.

Als Grund wurde Wettbewerbsunfähigkeit genannt. Nicht nur die direkten Lohnkosten seien wesentlich höher als an anderen Standorten, auch alle anderen Kosten lägen höher als im rumänischen oder ungarischen Ausland.

Ja, super! 🙁
Na dann: Gute Reise!

nokia werk bochum

Veröffentlicht inHandyWirtschaft


"Nokia kommt bald nicht mehr zu Potte" wurde am 16. Januar 2008 verfasst. . Bitte beachte, dass die Informationen in diesem Artikel lediglich den Stand des Datums der Veröffentlichung spiegeln und sich im Laufe der Zeit geändert haben können.

4 Kommentare

  1. Ganz ehrlich? Ich würde es als wirtschaftlich denkender Unternehmer nicht anders machen?

    Warum soll ich für teures Geld ein Werk in Deutschland aufrechterhalten, wenn ich wo anders viel Billiger produzieren kann?

    Zu allem Überfluss kommt ja dann noch der Mindestlohn dazu… Good Bye Wirtschaftsstandort Deutschland!

    Der Abasatz in Deutschland wird sich dadurch sicherlich kaum verringern.

  2. Als kapitalorientierter Unternehmer wprde ich es in der Tat nicht anders machen. Ich bin aber kein Unternehmer sondern ein „Consumer“. Mir tut es einfach leid, wenn Menschen ihren Job verlieren weil ihre Führung offensichtlich nur die Steigerung des Kapitals im Kopf hat.

    Hat diese Firma denn keine Prinzipien????

  3. […] Manager nicht etwa mit ihrer eigenen unersättlich Habgier sondern mit der mangelnden Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland. Da kann ich nicht nur an alle deutschen Shareholder appellieren, soviel […]

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