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1 Million SchülerVZ Daten veröffentlicht- Datenskandal?


Wieder einmal wurden Daten aus einem Social Network in die Öffentlichkeit getragen. Dem Blog Netzpolitik.org wurden Daten von ca. 1 Million Nutzern zugespielt.

Großer Skandal oder nicht? Wie Teltarif berichtet, beinhalten die Datensätze keine sensiblen Daten wie E-Mail Adressen, Telefonnummern oder Zugangsdaten. Es seien die „öffentlichen“ Profildaten der SchülerVZ- Nutzer zusammengetragen worden.

Ich bin ein großer Befürworter des echten Datenschutzes- aber ist das wirklich ein neuer Skandal? War es eine Sicherheitspanne? Ein Datenleck beim SchülerVZ?

Überspitzt gesagt: das Risiko kennt doch nun wirklich jeder Nutzer eines Social Networking Portals und verschleiert seine Personendaten. Nicht umsonst haben so viele Nutzer irgendwelche Sonderzeichen im Nutznamen oder stellen Buchstaben anders dar (zum Beispiel e=3, a=@…).

Es ist doch theoretisch jedem angemeldeten Nutzer möglich, Nutzerdaten von SchülerVZ-Nutzern (oder jedem anderen Social-Networking Portal) zu sichten und sich diese auf einem Zettel zu notieren. Hier wurde das offenbar im großen Stil gemacht.

Und spätestens hier wird es zum Problem! Hieraus lassen sich Statistiken und große Datenabfragen erstellen. Es handelt sich in diesem speziellen Fall um Daten von Kindern und Jugendlichen! Diese Personengruppe ist besonders schutzbedürftig! Hier wird es zum Problem!

Ich will mi so etwas nicht ausmalen oder gar darüber schreiben. Mein Tipp und klarer Appell: Verschleiert Eure echten Namen und andere persönliche Daten! Macht es Datendieben nicht so leicht Euch zu identifizieren- und gebt so wenig wie möglich von Euch preis!

Veröffentlicht inSmartphone


"1 Million SchülerVZ Daten veröffentlicht- Datenskandal?" wurde am 16. Oktober 2009 verfasst. . Bitte beachte, dass die Informationen in diesem Artikel lediglich den Stand des Datums der Veröffentlichung spiegeln und sich im Laufe der Zeit geändert haben können.

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