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Twitter Peek „Handy“ und eine Flatrate für unsinniges Twittern


Die Firma Peek (USA) hat einen Handheld (wie ein Pocket PC- nur in doof) auf den Markt gebracht. Er trägt den Namen Twitter Peek und kann twittern. Ja, super! Der Nutzer von Twitter Peek benötigt keinen Datentarif, denn mit dem Kaufpreis von 99 US-Dollar hat sich der Peek Nutzer 6 Monate gratis twittern gekauft. Für 8 Dollar/ Monat wird die Nutzung des Twitter Handheld monatlich verlängert.

Sollte sich der Nutzer dazu durchringen, einmalig 199 US-Dollar zu bezahlen, hat er lebenslanges Nutzungsrecht auf Twitter Peek und damit Twitter gratis. Soweit hört sich das alles gar nicht schlecht an. Das großer ABER kommt: Der Twitter Peek zeigt neben den Tweets auch Bilder von Twitpic an und löst URL, auch Short URL, im Klartext auf. Und genau hier liegt das Problem:


Was soll ich mit einer URL auf einem Gerät, dass mir das Surfen im Internet verweigert? Wie oft lese ich Tweets, die ein Thema anreissen und anschließend auf eine URL im Netz weisen. Was mache ich mit diesen Links im Klartext? Schreibe ich sie mir ab? Sichere ich diese Tweets als Favoriten und arbeite sie an einem Rechner ab? Wie umständlich ist das denn bitte??? Aus meiner Sicht widerspricht das dem Twitter Prinzip. Wenn ich das Twitter Prinizp für mich richtig verstanden habe, bin ich beim Twittern und mit Tweets derer denen ich folge schnell informiert. Das leistet Twitter Peek aber nicht. Twitter Peek gibt Bilder wieder und 140 Zeichen langen Text- that’s it, only! Für diese Leistungen genügt auch ein stinknormaler Feed-Reader.

    Da Twitter Peek nur in den USA vertrieben und dort eingesetzt wird, komme ich gar nicht erst in die Versuchung, es doch zu probieren. Da bleibe ich lieber beim Twittern mit:

  • Twitter am PC: web oder Tweetdeck
  • Twitter über iPod Touch/ iPhone: Tweetdeck
  • Twitter über Windows Mobile Pocket PC: web, Twikini oder Twitter Status (in SPB Mobile Shell integriert)

Wir lesen uns auf Twitter

Die Firma Peek liefert des öfteren Geräte am Markt ab, die sich auf eine Funktion spezialisiert haben. Hier ist es der Peek E-Mail Device Review. Ich bin sicher, der Peek Twitter Device Review wird in den nächsten Tagen verfügbar sein.

(via: Chip)

Veröffentlicht inSmartphoneSoziale Netzwerke


"Twitter Peek „Handy“ und eine Flatrate für unsinniges Twittern" wurde am 5. November 2009 verfasst. . Bitte beachte, dass die Informationen in diesem Artikel lediglich den Stand des Datums der Veröffentlichung spiegeln und sich im Laufe der Zeit geändert haben können.

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