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Mit dem Handy auf Facebook – Nutzungsrate rapide gestiegen


Nicht ganz so lustig, arg eingeschränkt aber man ist halt mit dabei – Facebook auf dem Handy oder Smartphone ist für viele Anwender mittlerweile zum Muss geworden. Wann immer es geht sind Deine Freunde on und „posten content“. Sie produzieren also Inhalte indem sie eben Erlebtes, Bevorstehendes oder das „was hab ich noch so vor“ in ihre Was machst Du gerade-Leiste dremmeln.

Es darf halt nichts mehr verpasst werden. Und so freut sich nicht nur Facebook über steigende Nutzerzahlen, auch die Hersteller von Smartphones verzeichnen weiter steigende Absätze. Die Möglichkeit Facebook und Co. über das App, Widget oder mittlerweile auch sehr nutzerfreundlich über den mobilen Browser pflegen zu können treibt den Bedarf und die Nachfrage nach neuen Smartphones weiter nach oben. Is‘ doch auch irgendwie klar: alles „vernetzt“ sich und es gibt immer weniger Totalverweigerer. Selbst die Totalverweigerer werden irgendwann schwach und melden sich mit einem Fakeaccount an – nur so um mal zu schauen was da so los ist. Dann geht das heitere „vernetzen“ los.

Hier eine kleine Info, da wird die Schule eingetragen, und das man hier mein echtes Geburtsdatum kennt, stört ja keinen großen Geist. Wenn man nicht aufpasst wird aus dem vernetzen ganz schnell ein „Hose runter lassen“.

Realistisch betrachtet darf man ja feststellen, dass die von Facebook auch nicht doof sind. Anhand Deiner eingegebenen Daten werden Deine Umgebungsfaktoren ermittelt und „für“ Dich eingesetzt. Am einfachsten ist das am „Personen, die du vielleicht kennst“ Kasten oben rechts zu sehen. Hier werden Dir Menschen vorgeschlagen, die die gleichen Interessen teilen, die selben Bücher lesen oder die selben Freunde haben. Weitere Faktoren sind der Wohnort, die eingegebene Arbeitsstätte.

Wem das bewusst ist, ist das sicher herzlich egal. Der nutzt das Book wie er will und kann ’ne Weile ohne – oder auch nicht. Wenn Dir das alles aber nicht bewusst ist, bist Du durchsichtig, gläsern – und Du bist selbst schuld. Du hast den Gürtel gelockert und das Facebook an Dich rangelassen, jetzt beschwer‘ Dich nicht wenn es das ausnutzt. Das Facebook ziehe ich hier beispielhaft heran. Alle anderen machen’s genau so. Ich würde das auch machen denn am Ende geht’s dem Betreiber einer jeden Webseite nur um ein paar kleine aber feine Dinge: Ziehe mehr Besucher auf Deine Seite, halte sie hier und versuch‘ ein wenig Geld mit der Aktion zu verdienen.

Und das mit dem Geld verdienen geschieht derzeit ganz offensichtlich. Es gibt viele Gewinner durch den Facebook-Erfolg.

Nehmen wir mein Lieblingsthema:
Handy/ Smartphone und Mobilfunk in einer kurzen Geschichte:

Heinz-Helge hat ein Samsung Galaxy S mit dem Betriebssystem Google Android in der Hand und per App seinen Facebook Account offen. Er macht eine kurze Raucherpause vor der Tür seiner Firma. Während der schnellen Kippe checkt er seinen Facebook-Account. Torben-Hendrik hat ein iPhone und ist ebenfalls per App auf Facebook unterwegs. Hein-Helge stammelt etwas vor sich hin, Torben-Hendrik versteht das und kichert… Es geht um ein Video, dass seit gestern Abend durchs Internet geistert und wirklich lustig ist. Cédric-Ingolf steht daneben und versteht nur tschechische Kleinstorte – kein Wunder, er war gestern Abend zuletzt auf seinem Facebook-Profil unterwegs.

Hmmm…blöd! Was macht der also?
Er marschiert (wahrscheinlich) nach Feierabend in einen Laden, kauft sich ein Smartphone und ist jetzt auch auf Facebook mobil erreichbar und nahezu immer online – wieder ein Smartphone-Kunde mehr. Was er mit seinem alten Telefon anstellen kann hab ich hier verbloggt.

Jetzt haben erstmal viele verdient! Facebook hat hier zwei gratis Werbeträger gehabt. Die Chance, dass der gute Cédric-Ingolf ein iPhone oder Samsung Galaxy S kauft ist auch relativ hoch – schließlich funktioniert Facebook auf den beiden Telefonen toll. Und der Mobilfunk-Provider verdient auch an Cédric-Ingolf. Entweder monatlich ein wenig, weil der sich gleich eine Datenflatrate dazu bestellt hat oder erstmal viel und dann weniger weil Cédric-Ingolf ein Idiot ist und ohne Datenflat mobil ins Internet gegangen ist.

Auch Cédric-Ingolf hat gewonnen, weil er jetzt wieder mitreden kann und dazu gehört – tja, so isses halt mit dem Gruppenzwang 🙂

Diese Geschichten muss es in 2010 de Öfteren gegeben haben. Die Zahl der mobilen Facbook Nutzer verdoppelte sich in dem wirklich kurzen Zeitraum von Februar 2010 bis November 2010 von 100 Millionen auf über 200 Millionen Nutzer! Das ist mal ’ne Hausnummer. Quelle:

Veröffentlicht inSmartphone


"Mit dem Handy auf Facebook – Nutzungsrate rapide gestiegen" wurde am 29. Dezember 2010 verfasst. . Bitte beachte, dass die Informationen in diesem Artikel lediglich den Stand des Datums der Veröffentlichung spiegeln und sich im Laufe der Zeit geändert haben können.

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