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Casio Exilim EX-ZR10 Testbericht und Bilder der Kompaktkamera


Das ist der zweite Testbericht über die ZR10. Teil 1 findet Ihr hier. Casio hat mir eine ihrer neuesten Kompaktkameras im Sortiment, die Casio Exilim EX-ZR10 zur Verfügung gestellt. Sie befindet sich jetzt seit ca. einem Monat in meinem Besitz und gehört in meine Hosentasche wie mein Schlüsselbund (Anmerkung 05/2013: Da hielt sie auch erstaunlich lange durch).

Nach einigen Ankündigungen zur Kurzabrissen zum Test wird es jetzt Zeit, dass ich mich mal umfassend zur Kamera äußere. Hier kommt also mein Testbericht und wir beginnen am Besten mit den Maßen: Die Casio Exilim ist 10cm breit 5,8cm hoch und 2,7cm tief.

HS-Best-Shot-Menu-ZR10-CasioDie Messungen zeigen die jeweils breiteste Stelle der Kamera. Damit passt sie ohne Weiteres in eine Hosentasche.

Die gut verarbeiteten Metall- und Plastikelemente sorgen dafür, dass die Kamera nicht eingequetscht wird wenn man sich beispielsweise hinsetzt. Wie man es von Casio gewohnt ist, verfügt die Kamera über eine Vielzahl von voreingestellten Szenen, die es dem Bediener der Kamera leicht machen, perfekte Schnappschüsse zu produzieren. Selbst der Begriff Hobbyfotograf wäre für mich noch geprahlt, aber mit der ZR10 (und auch seinen Vorgängermodellen) bekomme ich doch recht passable Bilder hin.

Casio-Exilim-EX-ZR-10-KompaktkameraAls größte Neuerung kann man wohl das HS-Best Shot-Menü betrachten. Hier sind verschiedene Szenen für toll Bilder und alltägliche Situationen voreingestellt. Wenn ich die Kamera starte steht sie für gewöhnlich im Modus Automatisch. Das reicht um tolle Schnappschüsse zu erreichen. Wenn ich etwas mehr Zeit habe, fotografiere ich ein Motiv aber auch mit anderen voreingestellten Szenen. Zum Beispiel mit dem Filter HDR – hier wird ein Motiv in mehreren Helligkeitsstufen aufgenommen, übereinandergelegt und optmiert.

So können auch bei niedrigen Lichtverhältnissen erstklassige Bilder entstehen. Klick um ein Bild vom Rathaus und der evangelischen Kirche in Werder (Havel) zu sehen. Der Shot wurde noch vor Sonnenaufgang produziert und zeigt sehr schön, welches Restlicht dem Motiv auch bei widriger Beleuchtung entnommen werden kann.

Mit dem Menüpunkt HS bin ich in der Lage bis zu 30 Bilder/Sekunde aufzunehmen. Diese Bilder sind dann aber nicht mickrig sondern haben mit guten 8 Megapixeln eine beachtliche Auflösung. Ich habe eine dieser Bildreihen während der Vorbeifahrt an der alten Avus-Tribühne auf der A115 in Berlin gemacht um das einmal zu demonstrieren. und ja, ich habe die Bilder auf 800×600 Pixel verkleinert. Ich will Speicherplatz sparen. Die Serie dient ja nur Demozwecken und soll zeigen, welche Leistungen die HS-Funktion erbringt. Ich kann mir aussuchen wie viele Bilder ich pro Sekunde produzieren möchte. Hier waren es 10 Bilder pro Sekunde – es wurde also 3 Sekunden lang nur fotografiert. Andere Möglichkeiten sind aber auch die Produktion von 20 oder 30 Bildern pro Sekunde. Je nachdem wie schnell ein Objekt wieder weg ist, kann ich also reagieren.

Die Bismarckhöhe in Werder (Havel) von der Regattastrecke auf der Insel Werder (Havel) fotografiertCasio wirbt bei der Exilim ZR10 mit einem 7-fachen optischen Zoom – das ist der Zoom bei dem das zu fotografierende Objekt tatsächlich herangezoomt wird und nicht nur der Bildausschnitt verkleinert wird. Das ist also „der gute Zoom“. Ich hab das mal getestet und habe die Bismarckhöhe in Werder (Havel) von der Regattastrecke auf der Insel fotografiert.

Das sind in der Luftlinie gemessen, ganze 650m Entfernung und ich finde, dass sich das Ergebnis wirklich sehen lassen kann. Das hat ja fast schon Paparazzi-Charakter und wir sprechen hier – nur um das nochmal klarzustellen von einer Kompaktkamera (nicht Bridge, nicht Spiegelreflex mit Monsterobjektiv).

Die Panoramafunktion der ZR10 ist wirklich der helle Wahnsinn. Die EX-ZR10 verfügt über einen Panoramabild-Modus, der es ermöglicht 360° Bilder zu produzieren. Hierzu werden Bilder direkt aneinandergereiht und so interpretiert, als ob es überhaupt keine einzelnen Bilder sind. Sie wirken wie aus einem Guß. Zu Demozwecken habe ich ein Bild vom Weinberg in Werder (Havel) aus fotografiert. Das Ergebnis ist ein Bild, dass eine Gesamtpixelzahl von 11520×1080 Pixeln hat. Das ist aus meiner Sicht eine wirklich beachtliche Auflösung für ein solch anspruchsvolles Bild.

Ab und an vergisst man auch mal die Speicherkarte. Selbst dann kann ich mit der ZR10 noch gute 5 hochklassige Bilder ohne Platzangst schießen. Aber ich sollte die Bilder nicht vergessen. Aber wie bekomme ich die Bilder vom internen Speicher auf meine SD-Karte kopiert? Da ich den Weg selbst immer wieder vergesse, kommt hier der Pfad den man gehen muss um seine Bilder zu kopieren. So kann ich Euch und auch mir helfen:

    Um Bilder vom internen Speicher auf die Kamera zu kopieren musst Du folgenden Weg gehen:

  • Geh in die Bilderansicht
  • drücke MENU
  • bleibe im Register Wiedergabe
  • gehe auf Kopie
  • wähle aus: Speicher ⇒ Karte
  • warte, bis der Kopiervogang abgeschlossen ist ⇒ FERTIG!

Abschließend kann ich eine Empfehlung aussprechen. Jeder, der hochwertige Bilder schießen will oder Videos in stabiler und nicht verwackelter HD-Qualität drehen will ist mit der EX-ZR10 bestens beraten. Sie ist unkompliziert, verfügt über eine gute bis sehr gute Akkuleistung, ist immer noch schlank und ist für knapp 220€ wirklich zu empfehlen. Wer’s also genau wissen möchte: Kaufen!

Veröffentlicht inWeb, TV, Foto, Musik


"Casio Exilim EX-ZR10 Testbericht und Bilder der Kompaktkamera" wurde am 23. Februar 2011 verfasst. . Bitte beachte, dass die Informationen in diesem Artikel lediglich den Stand des Datums der Veröffentlichung spiegeln und sich im Laufe der Zeit geändert haben können.

7 Kommentare

  1. Sehr schöner Testbericht und gute Fotos. Ich muss mir auch demnächst eine neue Kamera zulegen. Meine aktuelle Panasonic Lumix macht irgendwie nicht so die tollen Fotos. Preislich ist die Kamera ja bezahlbar. Wie schnell klappt die Übertragung auf den PC denn genau? Das fehlt mir im Testbericht ein wenig, weil ich meist viele Dateien auf den Computer übertragen muss.

    • Die Frage beantworte ich gern.
      die Kamera arbeitet mit SD(HC)-Karten. Du kannst die Karte also entweder entnehmen oder die ZR10 per USB/AV Kabel mit dem Rechner verbinden. Blöd hier, dass die Kamera nicht während der Verbindung mit dem PC aufgeladen wird. Es empfiehlt sich also die Dateiübertragung per SD-Karte direkt zum Rechner um den Akku zu schonen. Damit ist auch die Übertragungsgeschwindigkeit der SD-Karte ausschlaggebend für die Übertragunsgeschwindigteit.

      Ich verwende hier eine 4 GB SDHC Karte von Panasonic, die bis zu 20MB/sek überträgt. Flutscht

  2. […] Session geprüft und mich für Wathose und Watrucksack entschieden. Beim packen des Tackles sind Digicam und The Scale v2 im heimischen Lager verblieben, da ich mit so viel Fisch wie die letzten Tage […]

  3. […] mit detaillierten Bildern folgt natürlich hier im Blog. Die anschließende Fotosession mit der Exilim hat nämlich nochmal 2 Stunden in Anspruch genommen. War aber nicht weiter wild, denn der Wind […]

  4. […] hier ja über eigene Erfahrungen berichten und benötige deshalb auch eigenes Bildmaterial.Den zweiten Teil des Tests gibt’s hier. […]

  5. […] den Filter “HDR-Kunst” kann ich nach wie vor in meiner Kompaktkamera Casio Exilim EX-ZR10 zugreifen. Es ist keine Nacharbeit am Photoshop oder Fireworks oder anderen Grafikprogrammen […]

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