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Twitter Richtlinien geändert – keine alternativen Clients mehr zugelassen


Twitter will keine neuen alternativen Twitter-Clients mehr zulassen und änder seine API-Richtlinie. In dieser legt Twitter fest, dass Twitter zukünftig nur noch über die offiziellen Twitter-Anwendungen genutzt werden soll. Eines der Argumente für diese Entscheidung soll sein, dass alternative Clients nicht nur einen Zugang zu Twitter und weiteren Services gewährt, sondern auch andere Begriffe als die offiziellen: Tweet, Retweet, Follow etc. nutzt.

Scheint so, als sei eine heterogene Nutzerlandschaft nicht gewünscht, denn das könnte Twitter doch ganz einfach regeln, indem die entsprechenden Entwickler angesprochen und aufgefordert werden, dass zu ändern. Nach Golem-Informationen sollen alternative Tools wie das sehr erfolgreiche Tweetdeck ihre Bestandskunden behalten dürfen, eine explizite Erlaubnis gibt’s nicht.

Golem schreibt:
Twitters erklärtes Ziel ist es, die Zahl der Twitter-Clients zu reduzieren. Das passiere zugleich auch organisch, da Nutzer zunehmend die offiziellen Clients verwenden. Rund 90 Prozent der aktiven Twitter-Nutzer verwenden offizielle Twitter-Clients.
Statt eigene Twitter-Clients für die breite Masse anzubieten, sollen sich Entwickler auf Nischenlösungen rund um Twitter konzentrieren, rät Sarver. Als Beispiele nennt er Publisher-Werkzeuge wie SocialFlow, Mass Relevance und Sulia, Ranking-Dienste wie Klout und Syndizierer wie Gnip sowie CRM- und Unternehmenswerkzeuge wie HootSuite, CoTweet, Radian6, Seesmic und Crimson Hexagon. Auch Dienste wie Formspring und Foursquare, Instagram und Quora nutzen das Twitter-API im Sinne von Twitter. Nicht genannt in den Beispielen wird unter anderem Tweetdeck.

TweetdeckDas deute ich, als würde Twitter nicht alle alternativen Tool einfach einstampfen wollen, aber in Zukunft genauer „draufschauen“. Ich persönlich finde es schade, dass das Tweetdeck nicht als gewünschter Publisher genannt wurde, aber auch das muss ja nichts heißen. Das Tweetdeck funktioniert auf allen benötigten Oberflächen zuverlässig und stabil. Es ermöglicht mir die Verwaltung mehrerer Twitter-Clients und die gleichzeitige Verwaltung meines Facebook-Profils – zumindest was die Kommentare und meine Pinnwand-Einträge angeht.

Das Tweetdeck funktioniert zum heutigen Tage noch. Das darf gern so bleiben. Sowohl die Browser-Lösung für Chrome und Iron funktionieren, als auch die Desktop-Version und der Android Client. Ich hoffe jetzt einfach das Beste und wünsche mir dass Twitter so bleibt wie es bisher war – frei! Die restlichen Tools sind mir fast egal.

Veröffentlicht inSoziale Netzwerke


"Twitter Richtlinien geändert – keine alternativen Clients mehr zugelassen" wurde am 13. März 2011 verfasst. . Bitte beachte, dass die Informationen in diesem Artikel lediglich den Stand des Datums der Veröffentlichung spiegeln und sich im Laufe der Zeit geändert haben können.

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