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T-Mobile USA gibt auf


Das ist das besiegelte Ende für das Magenta-Unternehmen in „über’n großen Teich“. Die Mobilfunksparte T-Mobile wird in den USA mit noch verbleibenden 33,8-Millionen Kunden an den US-Rivalen AT&T verkauft.

Das Geschäft war nicht mehr lohnenswert und drohte den Bonnern gänzlich wegzubrechen. Auch die groß angelegte Rettungsaktion und die Werbesprüche â la „Wir sind die Angreifer. Mit dem besten Netz, den besten Tarifen und dem besten Service.“ halfen schlussendlich nichts. Das Amerika Geschäft ist Geschichte.

Der Kurs, den die Telekom für ihre T-Mobile USA erzielte ist aber kein schlechter. Der Absprung fand also gerade noch rechtzeitig statt.
Deutsche Telekom - Ende T-Mobile USA

Die Welt berichtet:
T-Mobile USA geht für 39 Milliarden Dollar an AT&T, das größte Telekommunikationsunternehmen der USA. 24 Milliarden Dollar werden in bar bezahlt, für den Rest bekommt die Telekom AT&T-Anteile. Mit acht Prozent werden die Deutschen größter Einzelaktionär des Unternehmens.

Die Welt berichtet weiterhin, dass das US-Geschäft zwar gut ein Viertel der Gesamt-Konzernumsätze ausmachte, aber diese Zahl schrumpfte. Und bevor nichts mehr übrig ist, wird verkauft. Dass das jetzt auch den Abrutsch in die Arbeitslosigkeit für die rund 37.000 T-Mitarbeiter bedeutet scheint sicher. Aber es ist nicht gesagt, dass dort alle Mitarbeiter ihren Job verlieren. Schließlich wird auch die Konkurrenz nicht auf T-Mobile Know How verzichten wollen.

Bildquelle und Genehmigung: Pressestelle DTAG

Veröffentlicht inNetzbetreiber


"T-Mobile USA gibt auf" wurde am 21. März 2011 verfasst. . Bitte beachte, dass die Informationen in diesem Artikel lediglich den Stand des Datums der Veröffentlichung spiegeln und sich im Laufe der Zeit geändert haben können.

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