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o2 kann jetzt auch Mehrwertdienste durch Drittanbieter sperren


Vertragskunden und Prepaidkunden von o2 können sich jetzt eien kostenlose Drittanbietersperre einrichten lassen und schützen sich so vor erschreckend hohen Rechnungen. o2 hat es jetzt einrichten können, dass keine gewollten oder ungewollten Mehrwertdienste mehr aktiviert werden können.

Viele gerade junge Mobilfunknutzer buchen sich immer wieder bewusst oder unbewusst Abos, die das Guthaben auf ihrer Prepaid-Karte auffressen sobald Guthaben aufgeladen wurde. Es ist doch schade, dass das 20 Euro Guthaben eben erst aufgeladen wurde und nun schon wieder weg ist, weil Mehrtwertdienstanbieter das Geld für bei ihnen aktiven Abos abbuchen. Das muss ja nicht sein, findet offenbar auch o2 und bietet die Sperre ab sofort und kostenlos über die Kundenbetreuung von o2 an.

Was passiert mit bestehenden Abos nach der Sperre?

Telefónica LogoNach Aussage der o2 Hotline (kostenlos unter der Kurzwahl 55333 vom o2 Handy) müssen bestehende Abos manuell beim jeweiligen Anbieter gekündigt werden. Aber nach der eingerichteten Sperre darf der jeweilige Mehrwertdienstanbieter nicht mehr abbuchen. 😀

Und damit kann man sich also bequem bereits bestehende und hoffentlich nur ungewollte Abos von Drittanbietern vom Hals schaffen ohne sich an teure Hotline-Nummern wenden zu müssen. Der Form halber sollten Abos trotzdem gekündigt werden denn schließlich ist ein Vertrag (meistens Handshake) geschlossen worden, der der Form halber auch gekündigt werden sollte.

    Das sind einige der großen Mehrwertdienstanbieter von Klingeltönen, Bilderdownloads, Spieledownloads und Musikdownloads mit Hotline-Nr. (Kosten max. 42ct/Min):

  • Jamba/ Jesta: 01805554890
  • Minick/ net mobile AG: 01805240077
  • 3United: 01805788888
  • MindMatics: 01805991000

Ein wirklich großer Vorteil dieser Möglichkeit der Sperre ist der Schutz vor den In-App-Ads. Die lustigen brunten und sich bewegenden Werbebanner führen nicht immer nur zu einer Webseite mit weiteren Informationen zu einem Produkt X oder Y. Ab und an hängt hinter einem solchen Banner auch mal ein Abo dass sich dann nicht so einfach loswerden lässt. Schließlich bekommt man von dem Abo frühestens etwas mit, wenn das per SMS bestätigt wird. In diesen SMS stehen selten die Unternehmensdaten. Aber an der Kurzwahl kann man dann ermitteln um welches Unternehmen es sich handelt und an das man sich wenden muss um das Abo wieder zu kündigen.

Dabei schießt sich o2 aber nicht ins eigene Knie und räumt den Kunden die Wahl ein entweder alle Mehrwertdienste zu sperren oder Mehrwertdienste von o2 weiterhin zuzulassen und alle Anderen auszusperren. So können o2-eigene Mehrwertdienste wie Global Friends oder eigene Klingelton-, Bilder-, Musik- und Spieledownloads weiterhin genutzt werden ohne sich zusätzliche Abos „einzufangen“.

Good News, o2!

Veröffentlicht inNetzbetreiber


"o2 kann jetzt auch Mehrwertdienste durch Drittanbieter sperren" wurde am 8. September 2011 verfasst. . Bitte beachte, dass die Informationen in diesem Artikel lediglich den Stand des Datums der Veröffentlichung spiegeln und sich im Laufe der Zeit geändert haben können.

4 Kommentare

  1. der_Rick der_Rick

    Hallo JanneWap 😉

    im Bezug auf:

    „Der Form halber sollten Abos trotzdem gekündigt werden denn schließlich ist ein Vertrag (meistens Handshake) geschlossen worden, der der Form halber auch gekündigt werden sollte.“

    Ich ahne mal wenn diese nicht gekündigt werden der jeweilige Kunde irgendwann Post mit der Forderung bekommt?
    Also wird Telefonica die MSISDN personenbezogenen Daten übermitteln müssen wenn der Anbieter „Rechtmäßig“ die Kosten für den „Vertrag“ fordert?

    Gruß der_Rick

    • Das ist fraglich, ob das betreffende Unternehmen die Herausgabe der Daten einfordern darf. Ich denke, dass das ohne juristische Hilfe nicht passieren wird. Ich persönlich hatte bereits (bewusst ausgelöste) Jamba-Abos. Aber ich hab da nie meinen Klarnamen oder meine Adresse hinterlassen.

  2. der_Rick der_Rick

    Hallo nochmal…

    also denke auch das man MSISDN und IP in diesem Fall von der Vorgehensweise gleichsetzen kann.
    Erst wenn juristische Schritte gegangen werden wird entschieden welches Recht höherwertig ist (die Faustregel höheres Recht bricht niederes Recht).

    Also auch eine Kosten/Nutzen Rechnung des jeweiligen Anbieters.
    Und die finden bestimmt einen Kostengünstigen nützlichen weg 😉

    Gruß der_Rick

  3. […] ein Abo eingehen. Da hilft dann nur das Kündigen des Abos beim jeweiligen Anbieter oder die Sperrung von Mehrwertdiensten/ Drittanbietern durch den Netzbetreiber.Also, Vorsicht vor roten Knöppen! Anschauen ja, draufdremmeln… entscheidet selbst. […]

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