Zum Inhalt

Toll, Dein Handy spioniert Dich aus


„Das Handy bleibt während des Dienstes bitte in der Tasche.“ Den Satz kennt und hasst bei mir auf der Arbeit jeder Handybesitzer. Bei uns sicher nicht von Nöten aber in anderen Firmen könnte diese Aufforderung aber auch zur direkten Sicherheit des Mitarbeiters beitragen.

Wissenschaftler an der Georgia Tech können die Sensoren, die so ein modernes Smartphone besitzt dazu benutzen kleinste Erschütterungen zu registrieren und auszuwerten. Es ist in vielen Fällen gelungen das Smartphone mit dieser Methode zum Keylogger zu machen. Heimlich installierte Keylogger sind findig und registrieren die Erschütterung, die eine Eingabe auf der Tastatur verursacht und interpretieren die benutzte Taste. Eine hervorragende Methode um zum Beispiel sensible Texte auszuspähen oder Passwörter zu ermitteln und dann zu benutzen oder zu verändern.

HTC DesireZu diesen Angriffen auf persönliche Daten sind eher neuere Smartphones geeignet, da deren Lage- und Beschleunigungssensoren sensibel genug arbeiten um diese Art der Informationsübermittlung überhaupt zu erkennen. „Ältere“ Geräte arbeiten zu plump um als vernünftige Späher angezapft zu werden.

Die Sensoren eines iPhone 3GS zum Beispiel waren für diesen Lauschangriff noch nicht so anfällig weil zu ungenau, aber die Sensoren des iPhone 4 lieferten bereits sehr schön verwendbare Daten.

winfuture schreibt:
[…]Die meisten Smartphones, die in den letzten zwei Jahren auf den Markt kamen, dürften inzwischen über ähnlich präzise Sensoren verfügen[…]

Wer sein neues Smartphone also auf dem Tisch zu liegen hat, könnte in absehbarer Zeit von bösen Menschen auf diese Art und Weise ausspioniert werden.

Es empfiehlt sich, angesichts dieser neuen „Abhörmethoden“, also in der Tat das Telefon in der Tasche zu lassen und nur in den Pausen herauszuholen oder den Fernsprecher zumindest in der Handytasche zu lassen.

Veröffentlicht inHandySmartphone


"Toll, Dein Handy spioniert Dich aus" wurde am 24. Oktober 2011 verfasst. . Bitte beachte, dass die Informationen in diesem Artikel lediglich den Stand des Datums der Veröffentlichung spiegeln und sich im Laufe der Zeit geändert haben können.

Schreibe den ersten Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.