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Samsung Optical SmartHub im ersten Test

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Ich habe das Glück, als einer der ersten Blogger überhaupt, den Samsung Smart Hub in einem Test auf Funktionalität und Güte zu prüfen. Um dem Umstand, ein Gerät vor Marktstart testen zu dürfen die Krone aufzusetzen – haben meine Bloggerkollegen und ich die Prototypen der Samsung SmartHub mitnehmen dürfen!

Ein bisschen Stolz wächst da schon in mir. Die erste Frage die mir jeder stellte, als er davon gehört hat ist nachvollziehbar und gleichzeitig nicht mit einem Satz zu beantworten: Was ist der Samsung Optical SmartHub? Das Gerät ist alles in allem sowohl ein Datenspeicher, ein Netzwerkmaschine, ein Backup-System und noch Einiges mehr. Ich werde ich mich hier gleich noch über die einzelnen Anwendungsmöglichkeiten auslassen.

Grundsätzlich: Der Samsung Optical SmartHub ist kein stumpfer Media Player oder Datenspeicher, er ist mehr!

Samsung OpticalSmartHub im TestDer Name Samsung Smart Hub ist bewusst gewählt. Er ist ein Knotenpunkt zwischen verschiedensten Datenspeichern und Geräten. Es ist eine Streambox, ein Vermittler zum Datenaustausch und durch LAN-Anschluss, USB-Schnittstelle und einen eingebauten CD/DVD-Brenner auch noch ein Backup-System für allerlei (mobile) Datenspeicher. Darüber hinaus kann er Router-Funktionen übernehmen und in bestehende Netzwerke integriert werden. Hübsch aussehen – kanner auch 😀

    Die Eckdaten des Optical Smarthub:

  • Größe/Maße: 15cm x 20cm x 3cm
  • Oberfläche/Farbe: Klavierlack/schwarz
  • Anschlüsse:LAN (1x), Mini-USB (1x), USB (1x)
  • Funktionsleuchten: LAN, WLAN, USB, Power
  • Netzwerkverschlüsselung: WPA2
  • Benötigt unbedingt: Strom
  • Vorraussichtlicher Preis: ca. 120€
  • Konfiguration notwendige Einstellungen

  • SmartHub aufstellen, Strom anschließen
  • SmartHub App auf dem Android Handy installieren (Download steht in Kürze bereit (vorr. Jan ’12))
  • Smart Hub auf dem iPhone, iPad, iPod installieren (Download steht in Kürze bereit (vorr. Jan ’12))

Die Anwendungsbereiche des Samsung SE-208BW SmartHub

  1. Backup, Datensicherung, Datenransfer
    • Du machst Fotos mit Deiner Digitalkamera, hast einen SD⇒USB-Adapter aber keinen Rechner. Du willst/musst die Fotos aber schnell irgendwo hin schicken. Entweder per Mail an jemand Anderen, einen ftp-Client oder Dropbox oder was weiß ich wen. Die Bilder müssen von der Kamera runter und schnellstmöglich weiter verarbeitet werden.

      Du hängst Deinen SD⇒USB-Adapter an Deinen Samsung SmartHub und holst Dir die Bilder aus dem Ordner auf Dein Smartphone. Von hier aus lädst Du sie zum Zielort hoch.

    • Du möchtest wichtige Daten auf einem anderen Datenträger sichern. Starte die SmartHub-App auf Deinem Android (Link zum Market folgt nach Release) oder Apple Gerät (Link zum App Store folgt nach Release) (das Windows Phone-App befindet sich derzeit in der Entwicklung und wird nach Fertigstellung im Marketplace verfügbar sein) und wähle Deine bevorzugte Dateiübertragungsart. Du kannst diese Wege wählen:

      Smartphone ⇒ CD/DVD
      Smartphone ⇒ USB-Gerät
      CD/DVD ⇒ Smartphone
      CD/DVD ⇒ USB-Gerät
      CD/DVD ⇒ PC
      USB-Gerät ⇒ Smartphone
      USB-Gerät ⇒ CD/DVD

      Bei all diesen Kombinationen können einzeln wählbare Dateien, Ordner oder der gesamte Datenbestand transferiert und somit gezielt gesichert werden. Geregelt wird die Übertragung immer über die Samsung SmartHub App auf Deinem Handy (Es muss kein Samsung Smartphone sein. Ich habe die App erfolgreich auch auf einem HTC-Gerät einsetzen können.).

  2. Streaming
    • Du hast einen Film oder Bilder mit Deinem Samsung Smartphone gemacht und möchtest Dir das Material zuhause direkt anschauen. Dein Fernseher ist DLNA-fähig (bei Samsung wird das AllShare genannt), oder Du hast eine Samsung SmartTV-Box an Deinem Fernseher zu hängen.

      Starte die Samsung AllShare-App (bei Samsung-Smartphones vorinstalliert oder oben zum Download) und streame Deinen Film oder Deine Bilder direkt auf den Fernseher und schaue ihn direkt an.

  3. DVD-Player
    • Wenn Du den Samsung SmartHub als DVD-Player für Deinen Rechner verwenden möchtest, klemmst Du ihn einfach an den USB-Anschluß Deines Rechners an. Dazu befindet sich ein Y-Kabel im Lieferumfang. Das Ende mit dem Mini-USB-Anschluß wird mit dem SmartHub verbunden und der Haupt-USB-Anschluß mit dem Rechner. Achtung! Hier gehen bei dem Gerät die Lichter aus (es kann sein, dass es ein Bug/Feature des Prototypen ist). Der Rechner erkennt den SmartHub dann schlicht als CD/DVD-Laufwerk.

Konfiguration des Samsung SmartHub am Rechner

SmartHub Konfiguration Standard IPDie SSID (Netzwerkname) des Samsung Smarthub steht auf dem kleinen Aufkleber auf der Unterseite des SmartHub. Dort steht auch der WPA2-Schlüssel, der auf dem Gerät voreingestellt ist. Leider ähnelt dieser Schlüssel dem Namen nur allzu sehr und macht es Angreifern leicht, die sich bereits mit dem SmartHub auseinandergesetzt haben (oder es noch werden), sich Zugang zu meinem SmartHub und somit zu meinen Daten zu verschaffen.

Also ändere ich entweder den Netzwerknamen oder noch besser das Passwort. Dazu springe ich wie bei einem normalen Router in das Konfigurationsmenü des SmartHub. Eine SmartHub Standard IP gibt es in dem Sinne nicht, gib‘ einfach die URL: http://smarthub in die Adresszeile Deines Browsers (F6) ein, wenn Du mit ihm verbunden bist.

Bei der Erstanmeldung benötigt man kein Passwort, man muss sich auch kein Passwort für den SmartHub vergeben, wenn man seinen WLAN-Schlüssel nicht überall rumposaunt. Sonst Pech!

Hier können jetzt Netzwerkname, WLAN Passwort und etliche Einstellungen mehr vorgenommen werden. Im Detail geht darauf die Bedienungsanleitung des Samsung SmartHub ein – das ist echt viel und ein nettes Spielzeug für echte Netzwerker und die die es werden wollen – für Otto-Normalnutzer ist es ein treues Helferlein im Bereich Entertainment und Sicherheit.

Ich hätte hier gern noch ein wenig über die Kompatibilität zum SmartTV oder anderen DLNA-fähigen Fernsehern berichtet – aber da mangelt es mir in der Tat an einer All Share fähigen Glotze.

Aber es ist ja bald Weihnachten, Herrschaften 🙂

SmartHub App Market DownloadSmartHub App MenuSmartHub App Start Backup
LAN, USB Mini-USBUSB Y-Cable

Zu Guter Letzt darf ich mich bei Samsung und allen beteiligten Profis für die Vorstellung des Optical SmartHub und eine hervorragende Versorgung rund um das Event bedanken. Alle Blogger, die sich ebenfalls mit dem SmartHub befasst haben, werde ich unter dem Artikel nach und nach verlinken. Natürlich freue ich mich auch über Backlinks 😉

Samsung SE-208BW Prototyp im Test: Samsung Optical Smart Hub SE-208BW – Tutsi.de
Optical Smart Hub von Samsung – Allround-PC
Samsung SmartHub – AllAboutSamsung
Es waren noch mehr Blogger am Start und die Linkliste wird sicher noch länger

Fin. Vorerst.

Veröffentlicht inHardware


"Samsung Optical SmartHub im ersten Test" wurde am 19. Dezember 2011 verfasst. . Bitte beachte, dass die Informationen in diesem Artikel lediglich den Stand des Datums der Veröffentlichung spiegeln und sich im Laufe der Zeit geändert haben können.

5 Kommentare

  1. Flow Flow

    Hi,
    danke für den kleinen Test.
    Gibt es eigentlich irgendwo das Datum des Artikels? Finde ich immer wichtig damit man weiß ob der Artikel uralt oder Aktuell ist…

    Zum Thema:
    Anwendungsbereiche 2 (Streaming) verstehe ich nicht so ganz – für was brauche ich den SmartHub, wenn ich von meinem Handy per DLNA einen Film auf den Fernseher streamen will? Das kann ich auch direkt machen, oder sehe ich da was falsch?

    • Das Datum hab ich in der URL „versteckt“ (19.12.2011).
      Der Smart Hub ist mit einem angesteckten Datenträger ein Verteiler. Ich kann mir die Daten also von mehreren Geräten abholen oder mehrere Quellen bieten. Das Ding ist keine Neuerfindung einer Steambox, der Clou ist klar die Backup-Funktionalität

  2. Holger Teemeier Holger Teemeier

    Funktioniert. Nur Anleitungen für Netzwerkkonfiguration habe ich vergessen gibt es die zum Download wie die gesamte Anleitung oder Einzelteile zum Nachkauf?
    Original Cd hatte ich.

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