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Pfand auf’s Handy – abgelehnt!


Pfand auf’s Handy so dass es fein wieder abgegeben wird? Auf keinen Fall! Der Ansatz ist ja klar und irgendwie auch nachvollziehbar. Ressourcen sollen gespart werden und Ausbeutung verringert/verhindert werden. Hier verweise ich gern noch einmal auf meinen Kommentar zur Doku „Blutige Handys – Die unmenschliche Coltan-Gewinnung“.

Aber ein Pfandgeld auf Mobiltelefone zu erheben ist da doch nicht der richtige Ansatz. Klar, es gibt viele Handys und das Gros von denen wird nicht einmal benutzt. Aber dann solltet Ihr auch gleich Pfand auf Fernseher oder Autos erheben. Von denen gibt’s ja auch genug. Aber jetzt schafft mal die Kirche zurück ins Dorf, Leute. Ein Handy ist keine Dose und auch wenn’s mal blechern klingt – kann man auf sie nicht die selben Regeln anwenden wie auf die Weißblechgefäße.

10 Euro Pfand auf Mobiltelefone? Warum?Auch wenn mittlerweile 83 Millionen Handys in deutschen Schubladen schlummern (2010 sprach man übrigens noch von „nur“ 72 Millionen) es ist und bleibt meine Sache was ich mit meinem ausgemusterten Telefon anstelle. Eine leere Dose flog nur allzu oft in’s Gebüsch, auf die Straße oder in den Müll. Mit Telefonen ist das eben nicht so.

Schön, dass auch die Bitkom zu einer ähnlichen Einschätzung kommt und der Erhebung von Pfand auf’s Handy eine klare Absage erteilt.
Golem schreibt dazu:
[…]Die Grünen wollen mit dem Pfandsystem für Handys und Smartphones das Recycling verbessern. Als mögliche Pfandgebühr werden zehn Euro genannt. Falls das System bei Mobiltelefonen und Smartphones erfolgreich ist, soll es auf weitere IT-Produktgruppen wie Notebooks, Netbooks, Tablets und Spielekonsolen ausgeweitet werden. Damit soll eine EU-Richtlinie in Deutschland umgesetzt werden.[…]

Veröffentlicht inHandyPolitik


"Pfand auf’s Handy – abgelehnt!" wurde am 9. März 2012 verfasst. . Bitte beachte, dass die Informationen in diesem Artikel lediglich den Stand des Datums der Veröffentlichung spiegeln und sich im Laufe der Zeit geändert haben können.

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