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140 Zeichen haben es in sich – Twitter kurz erklärt


Ich will die Zeichen auf Twitter und den Zweck des Dienstes kurz erklären. Was bedeuten die Zeichen, was sollen die komischen groß geschriebenen Buchstaben und überhaupt. Was soll das mit Twitter sein? Mit nur 140 Zeichen lässt sich der volle Umfang von Twitter leider nicht erläutern aber ich versuche einen möglichst knappen und trotzdem klaren Überblick zu bieten.

Ihr bekommt hier Erläuterungen und ein kleines Glossar angereicht. Ab und an blase ich einen Tweet nicht nur in die Twitter-Timeline meiner Follower sondern auch rüber zu Google Plus oder Facebook. Nicht selten können meine G+ oder FB-Freunde so gar nichts mit der komprimierten Art und Weise der Informationen anfangen. Gerade die Zeichensetzung bereitet vielen Schwierigkeiten und sorgt für Verwirrung.

Twitter mit meinen Worten erklärt:

  • Twitter ist ein Soziales Netzwerk und ein Microblog-System. Soziales Netzwerk weil die Möglichkeit gegeben ist, Unterhaltungen zu führen, Aussagen weiterzugeben und zu kommentieren. Microblog, weil Du genau 140 Zeichen Platz hast, Deine Botschaft zu platzieren oder Deine Geschichte zu erzählen.
  • 140 Zeichen Platz hat der Twitterer seit jeher für seine Botschaft. Geplant waren ursprünglich 160 Zeichen wobei die letzten 20 Zeichen für die Einbindung von Werbung gedacht waren. Das wurde aber bis heute nicht in die Praxis umgesetzt. Es bleiben also 140 Zeichen pro Tweet
  • Tweet, das ist die Twitter Nachricht an sich.
  • Du schreibst also quasi Kurznachrichten in’s Internet und jeder ist in der Lage sie zu lesen. All Deine öffentlichen Tweets werden in Deiner Timeline archiviert und können dort eingesehen werden. Dazu muss man Deine Timeline entweder manuell aufrufen oder kann Dir folgen.
  • Du hast damit einen neuen Follower. Je mehr Leuten Du folgst desto mehr Informationen kannst Du abrufen indem Du Dir einfach Deine Timeline anschaust. Umso mehr Leute Dir folgen umso größer ist die Chance dass Deine Tweets kommentiert oder per Retweet weitergegeben werden.
  • Ein Retweet ist die (möglichst) unveränderte Weitergabe eines Tweets eines anderen Twitter-Nutzers. Manchmal muss man den Original-Tweet aus Platzgründen um einige Zeichen kürzen, sollte dabei aber darauf achten, nicht den Sinn zu entstellen oder den Namen des Originalverfassers löschen. Das gehört sich nicht. Ein Retweet ist durch die beiden Buchstaben RT gekennzeichnet. Wenn noch genügend Platz ist, packe Deinen Kommentar einfach vor das RT, achte aber darauf dass das RT frei steht.
  • Wenn Du jemandes Aufmerksamkeit mit einem Tweet erregen möchtest dann erwähnst Du ihn einfach in Deinem Tweet. Dazu setzt Du einfach ein @ vor seinen Benutzernamen. Ein Tweet, den ich mitbekommen soll, sollte also mit @jannewap gekennzeichnet sein.
  • Besondere Themen oder Stichwörter sind Hashtags und werden mit einem #-Zeichen (Raute-Zeichen) direkt vor dem Wort gekennzeichnet. Twitter erkennt diese Raute-Zeichen und formatiert sie so, dass Du nach anderen Tweets mit diesem #-Zeichen suchen kannst. Wenn also etwas auf der Welt passiert, kannst Du Dir sicher sein dass bereits Tweets mit einem passenden Hashtag auf Twitter zu finden sind. Die ganz groß verfolgten Themen sind die Twitter Trending Topics. In der Regel sind es Stichwörter, die gerade in den USA kursieren aber auch deutsche Hashtags schaffen es immer wieder in die Trending Topics. Ich denke da an #Tassebier oder derzeit #gamescom
  • Short-URL kamen ebenfalls im Rahmen von Twitter auf. Hierbei handelt es sich um Adressen von Internetseiten, die eingekürzt wurden. Das Kürzen übernehmen ShortURL-Dienste wie bit.ly oder auch TinyURL. Dabei werden normale Links auf Links mit drastisch weniger Zeichen (derzeit irgendwas um die 23 Zeichen) zusammengedampft. Du sparst also Platz und kannst mehr eigenen Senf dazu geben.
  • Neckische, ernste oder sonst was für Medien kann man ebenfalls in einen Tweet einbinden. Schnell mal ein Foto gepostet? Na klar. Lad‘ die Bilder einfach in einen Bilddienst hoch. Die meisten Twitter Anwendungen haben ihre eigenen Favoriten wie twitpic.com, yfrog.com und so weiter. Also ist auch für optische Unterhaltung bestens gesorgt.
  • Twitter-Clients gibt’s wie Sand am Meer. Ich für meine Begriffe nutze auf Androiden und am Rechner die Twitter-eigene Freeware Tweetdeck. Auf dem iPhone kommt Echofon zum Einsatz, Tweetdeck lief mir da nicht so fluffig wie ich das wollte.

Ich hoffe, ich konnte einigen Facebook-Only-Sozialmedianten die Scheu vor Twitter nehmen und sehe Euch dort wieder. Twitter ist eine tolle Übungswiese für „Laber‘ nich‘ rum. Mach’s kurz und konzentrier‘ Dich auf’s Wesentliche!“ Was die Spatzen von den Dächern pfeifen…öhem…zwitschern.

Veröffentlicht inSoziale Netzwerke


"140 Zeichen haben es in sich – Twitter kurz erklärt" wurde am 17. August 2012 verfasst. . Bitte beachte, dass die Informationen in diesem Artikel lediglich den Stand des Datums der Veröffentlichung spiegeln und sich im Laufe der Zeit geändert haben können.

4 Kommentare

  1. Jan, auch wenn deine Pro-Leser den beitrag ggf. nicht zu schätzern wissen. Ik find den richtig gelungen. Werde ab jetzt nur noch heirher verlinken, um meinen Lesern Twitter schmackhaft zu machen!

    Ich sag nur

    Lg,
    Marco

    • Danke für die Blumen, mein Freund. Aber Du bist doch auch ein Pro-Leser oder nicht?

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