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Noch ohne Foto-Upload und Filter – Instagram jetzt endlich so richtig im Netz


Instagram schafft es endlich so richtig in’s Web. Die angekündigte Profilseite im „großen“ Internet dürfte für Instagram-User eine positive Nachricht sein, auch wenn die Möglichkeit nicht neu ist. Es gibt ’nen Haufen Webseiten, die das eigene Instagram Profil bereits im Netz anzeigen. Jetzt kommt aber eine Lösung von „Instagram herself“.

Aber das (für mich) wichtigste Feature fehlt noch immer: Der Fotoupload vom heimischen Rechner. Das ist noch immer nicht gegeben und somit fällt auch die Nutzung der Instagram-Filter noch immer flach. Trotz intensiver Suche konnte ich bisher keine alternativen, vergleichbar aufhübschenden, Filter-Tools im Netz finden die mir die Android oder iOS Instagram-App bietet. Dennoch werte ich den Schritt positiv, denn Instagram reagiert offenbar auf den angemeldeten Bedarf seiner Nutzer.

Eine vergleichbare Entwicklung konnte man bei der Entwicklung der Instagram-Android-App beobachten, die es lange und schlicht gar nicht gab aber nachgeliefert wurde weil immer mehr Instagram-Entwickler auch Android-Geräte nutzten und die Anfragen der User in der Fotoschmiede plötzlich einen Sinn ergaben. Verrückt.

Instagram zeigt jetzt eine Vorschau, wie unsere Instagram Profile im Netz dann aussehen werden. Hierzu wird das offizielle Nike-Profil gezeigt, das schonmal zu Demo-Zwecken migriert wurde. Der Rest der Instagram-Accounts wird in den kommenden Tagen in’s „große Netz“ umgezogen. Auch aus Sicht eines Bloggers ergibt sich spätestens jetzt ein Auftrag: Denkt daran Eure Bilder mit mindestens einem „Tag“ zu markieren. So erhöht Ihr die Chance, dass Eure Bilder gefunden und gemocht werden.

Die Fotos werden zwar bereits von SuMas wie Google indexiert und in der Bildersuche vorgezeigt aber man landet derzeit noch auf Seiten, die die Instagram-API nutzen oder gleichzeitig auf Tumblr, Facebook oder Foursquare gepusht wurden. Zukünftig wird der Sucher wohl eher direkt auf Eurem Profil landen, das begehrte Herzchen bei Euch parken und so direkt Euren Bekanntheitsgrad erhöhen. Also setzt immer schön ein Raute-Zeichen (#) vor Worte, die Euer Bild beschreiben. Dann klappt’s auch mit dem Besucher.

Wie bereits erwähnt, alles noch in Kinderbotten und noch lange nicht fertig. Aber es geht los. Am Instagram-Account von Nike sieht man sehr gut, dass Instagram noch ein wenig zu tun hat. Die Layout-Anpassung für Mobilgeräte ist noch nicht fertig. Um alle Bilder sichten zu können muss man noch runter UND nach rechts scrollen. Aber es wird. Und das ist gut.


Veröffentlicht inSoziale Netzwerke


"Noch ohne Foto-Upload und Filter – Instagram jetzt endlich so richtig im Netz" wurde am 6. November 2012 verfasst. . Bitte beachte, dass die Informationen in diesem Artikel lediglich den Stand des Datums der Veröffentlichung spiegeln und sich im Laufe der Zeit geändert haben können.

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