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LG Pocket Photo Drucker PD221 im Test


Ich hab hier den LG Pocket Photo Drucker PD221 mit NFC-Technik für Android-Geräte im Test. Was das Gerät kann ist schnell erklärt: Es druckt Bilder. Viel interessanter ist wie der Drucker die Fotos produziert, wie schwer er ist, welche Bildqualität von den Fotos zu erwarten ist und was das Teil kostet. Keine Sorge, wird alles beantwortet.

Beim LG Photo-Drucker handelt es sich um ein handliches Gerät das von Deinem NFC-fähigen Android-Gerät kabellos Bilder druckt. Die Fotos, die das Gerät ausspuckt haben Format von 2:3 Zoll und messen 7,6cm an der langen Seite und 4,9cm an der kurzen Seite.

Das ist ein für mich ungewohntes aber doch mögiges Format. Das Gerät selbst ist 12,cm lang, 7,2cm breit und 2,4cm hoch/tief und wiegt 215g.

Um das Gerät zu nutzen benötigt man ein NFC- oder Bluetooth-fähiges Smartphone (in meinem Fall ist es das LG Optimus G also NFC-fähig) und optional die LG-Pocket-Photo-App. Die gibt’s natürlich für lau im Play Store und auch im Apple App Store.

Sonderthema Apple: Die App gibt’s im App Store zum Download. Grundsätzlich funktioniert der Photo Printer tadellos mit einer Bluetooth-Verbindung (wurde mit einem Samsung Galaxy S3 getestet), nur eben nicht mit dem iPhone. Ist alles hier nachzulesen. Ich hoffe, dass das Problem bald gefixt ist.

Um die Bilder zu drucken steigst Du einfach nur in die App ein, wählst Dein Bild und sagst drucken. That’s it. Interessant ist, dass der Drucker selbst nicht mit Tinte arbeitet. Die Farben für die Bilder sind im Spezialpapier selbst hinterlegt und werden durch Thermotechnik herausgekitzelt. Es gibt also keine verklebten, verdreckten Druckerköpfe oder Druckstaub wie in einem Laserdrucker. Hier ist es nur das Papier das die Farben selbst entwickelt.

Anwendungstipp: Jeder Packen dieses Papiers für den LG Pocket Photo Drucker hat ein blaues Deckblatt mit einem aufgebrachten Strichcode. Der darf nicht weggeworfen werden sondern soll im Stapel unten liegend mit in den Drucker eingelegt werden. Damit wird wohl ein neuer Stapel registriert.

Wie lange die Bilder schlußendlich ihre Qualität behalten oder ob nach einer Zeit X überhaupt noch etwas zu erkennen ist, konnte mir bislang niemand beantworten. Für eine adäquate Auskunft fehlen einfach Langszeiterkenntnisse und Messreihen welchen Einfluß zum Beispiel Sonneneinstrahlung und dergleichen auf das Material und somit das Motiv hat.

Mit 179,00€ ist der handliche Drucker sicher kein Schnäppchen aber wie die Samsung Galaxy Camera ein guter Anfang für eine neue Generation von mobilen (also transportablen) Geräten. Ich hoffe, dass andere Hersteller auf diesen Zug aufspringen, die Technik verbessern und mit einer besseren Marktakzeptanz für günstigere Geräte sorgt.

Ich hab noch ein paar Testbilder zusammen gestellt. Alle Fotos wurden mit dem LG Optimus G aufgenommen. Ich finde die Qualität beachtlich für so einen kleinen Apparat und Quasi-Nachfolger der Polaroid-Fotografie.

Wer das auch erleben möchte sollte sich seinen LG Pocket Photo Printer kaufen und sich dann nur noch das Zink (Zero-Ink (Null-Tinte))-Papier von LG den Kauflink hierzu liefere ich nach. Das Polaroid-Angebot klingt verlockend (100 Blatt für knapp 20€) aber ich bin nicht ganz sicher ob das Papier wirklich tauglich ist.

Veröffentlicht inHardware


"LG Pocket Photo Drucker PD221 im Test" wurde am 25. März 2013 verfasst. . Bitte beachte, dass die Informationen in diesem Artikel lediglich den Stand des Datums der Veröffentlichung spiegeln und sich im Laufe der Zeit geändert haben können.

3 Kommentare

  1. […] feines Gimmick kann man das integrierte LTE nutzen um “Quasi-Polaroid-Bilder” auf den LG Pocket Photo Printer schickt, ausdruckt und bei Bedarf auch noch direkt […]

  2. Wir durften auch testen, aber leider hat bei uns der Drucker nicht funktioniert.
    Leider habe ich aber auch schon viel schlechtes über den Drucker gelesen. Schade eigentlich: Tolle Idee & der sieht so schick aus.

    LG vom Mamamulle-Blog (:

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