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#Foodporn – Facebook und Instagram unterstützen Deine Diät


Ich hau mich weg! Man kann eine Diät machen in dem man sich Bilder von Essen anschaut!? Jupp, so soll das gehen. Der intensive Genuss von Essensbildern soll in der Tat den Appetit zügeln und kann somit tatsächlich als Diät „missbraucht“ werden. Wenn Du also Heißhunger auf Schokolade hast, hopps‘ in das soziale Netzwerk Deines Vertrauens und lasse Dich von #foodporn verwöhnen. Der wirkliche Witz ist, dass das in der Tat funktionieren soll.

Heise berichtet über eine Studie, bei der die Probanden weniger Appetit auf das Futter verspürten, dessen Bilder sie sich vorher angeschaut haben. Ganz wichtig: Nur das blanke anglotzen reicht nicht. Es hilft, wenn es zu dem Bildchen auch noch ansprechende Texte wie „lecker, toll, salzig“ zu lesen gibt. Diese Infos und die optischen Reize sagen Deiner Rübe über kurz oder lang: „Joah, reicht. Bin jetzt satt.“

Schokokuchen Himbeere FoodpornHeise schreibt hierzu:

[…]“Gewissermaßen hat man genug von diesem Geschmack, ohne das Essen überhaupt geschmeckt zu haben“, erklärt Ryan Elder, Professor für Marketing an der Brigham Young University. „Es ist eine Art sensorische Langeweile – man ist irgendwie darüber hinweg und will dieses Geschmackserlebnis nicht mehr.“[…]

Wer also mal wieder Heißhunger auf Schokolade hat, aber die Konsequenzen scheut, schaut einfach mal nach #foodporn #nommnomm oder #chocolate. Instagram macht sich besonders gut für diese Futter-#Hashtags. Ich helfe auch gerne mit und poste immer wieder mal Futterzeugs 😉

Veröffentlicht inSoziale Netzwerke


"#Foodporn – Facebook und Instagram unterstützen Deine Diät" wurde am 4. Oktober 2013 verfasst. . Bitte beachte, dass die Informationen in diesem Artikel lediglich den Stand des Datums der Veröffentlichung spiegeln und sich im Laufe der Zeit geändert haben können.

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