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Tiny Death Star – 8Bit Spiel mit Suchtfaktor und Gefahren


Tiny Death Star ist ein Spiel für iOS und Android und handelt vom wirtschaftlichen Aufbau des „Imperialen Todessterns“ aus Star Wars in feinster 8Bit-Auflösung. Die MIDI-Mucke im Hintergrund macht das Star Wars-Erlebnis rund. Du bist Du selbst und setzt Anweisungen, die Dir Imperator Palpatine übermittelt, um. Der Ton, der hier imperial und Star-Wars-like an den Tag gelegt wird, ist ein wenig ruppiger aber an sich ist das Spiel eine Wirtschaftssimulation wie jede Andere auch.

Tiny Death Star – der Auftrag

Baue Ebenen innerhalb des Todessterns und produziere und verkaufe Dinge wie Nahrung, Hilfsmittel, Dienstleistungen oder Entertainment. Das muss dann noch mit Wohnebenen gepaart werden, denn Deine Bitizen (so werden die Charaktere in Tiny Death Star genannt) wollen ja auch irgendwo pennen und leben können.

Eine Sache ist noch zu klären. Auf welchem Todesstern befinden wir uns hier eigentlich?
Die Info kommt eher zufällig im Laufe des Spiels mitgeliefert. Die Bitizens haben hier auf dem Todesstern ein eigenes soziales Netzwerk. In dem posten sie rum und machen das, was Millionen Andere hier auf der Erde auch tun. Sie blasen wichtige Infos und wertlosen Schwachsinn ins Netz und gieren nach Däumchen. Der Bitizen „Tyber Sing“ postete nun etwas, was die Antwort auf die Frage liefert: „Wow, von hier oben kann man Alderaan sehen!“
Auf welchem Todesstern spielt Tiny Death Star?

Damit haben wir die Lösung. Da Alderaan in Episode 4 vom ersten Todesstern vernichtet wurde, befinden wir uns folglich im Bau des ersten Todessterns. Gelöst. Weiter im Text:

Tiny Death Star 8Bit Star Wars Game iOS Android

Geld verdienen in Tiny Death Star

Um der ganzen Angelegenheit noch ein wenig Star Wars-Flair zu verpassen, gehören noch ein paar imperiale Ebenen dazu, in denen zum Beispiel Geheimnisse aus gefangenen Rebellen herausgepresst werden. Dein Geld verdienst Du im Kern damit, andere dem Fahrstuhl in deren Wunschebene zu fahren und Waren und Dienstleistungen so wieder aufzufüllen, dass kein Leerlauf entsteht und Du immer weiter Kohle machst. Ab und an verirrt sich ein Rebell auf den Todesstern, der schnell wieder eingefangen werden möchte. Das gibt dann „Imperiale Moneten“, eine Art Sonderwährung mit der die Fertigstellung von Ebenen beschleunigt wird oder Vorräte schneller wieder aufgefüllt werden können.

Star Wars Tiny Death Star imperiale Moneten kaufenDamit sind wir auch dann schon da, was die heutigen Smartphone-Spiele so unschön macht: In-App-Käufe. Das Normalgeld kleckert so in Deine Kasse und lässt sich so ganz normal im Rahmen des Spiels verdienen. Diese „Imperialen Moneten“ werden aber immer wichtiger und werden in immer größerer Zahl benötigt. Da sie nicht in der Masse in Deine Kasse fließen, Du aber voran kommen willst, bietet Dir das Spiel den Kauf dieser Moneten an. Natürlich für echtes Geld. Die Preise sind gut gesalzen (siehe Bild rechts). Das ist einfach schade, denn es wird immer wieder deutlich, wofür diese Spiele heutzutage veröffentlicht werden. Sie sind sehr oft genau so gestaltet, wie man es hier vorfindet. Mit der Ingame-Kohle kommt man nur sehr mühsam voran und steckt in absehbarer Zeit in einer Sackgasse, oder man greift in die eigene Tasche und kauft nötige Spielanteile.

Ich bin schon der Auffassung, dass der Programmierer eines solchen Spiels ein wenig Geld für seine Leistung bekommen soll (gern auch viel). So ein Spiel sollte dennoch so gestaltet sein, dass das wirtschaftliche Interesse etwas besser getarnt ist.

Tiny Death Star Gameplay

  • Der beste Mann für den besten Job:
    Von Zeit zu Zeit solltest Du schauen, ob Du Deine Ebenen auch mit den richtigen Bitizen bestückt hast. Grundsätzlich ist auf das Level der Fähigkeiten zu achten. Ein Bitizen, der eine hohe Fähigkeit besitzt. Die Aufteilung geht von 1-9 wobei 9 das höchste Fähigkeitenlevel ist. Klicke Dich durch die Bitizen und schaue Dir ihre Wünsche an. setze Deinen Bitizen entweder in seinem Traumjob auf dem Tiny Death Star ein, oder suche ihm zumindest einen Job aus, in dem er gut ist – also ein möglichst hohes Level aufweist.

    Ab und an kommen neue potentielle Mitarbeiter auf dem Todesstern an. Es lohnt sich also, den Mitarbeiter mit niedrigen Levels zu „räumen“ also vom Todesstern zu schmeissen. Der Laden, in dem er bisher eingesetzt war, wird dann zeitweilig eine Ware nicht mehr verkaufen, da kein Verkäufer mehr da ist – aber er wirft mehr Geld ab, sobald Du hier einen Bitizen eingesetzt hast, der Deinen Ansprüchen entspricht.

  • Aufträge vom Imperator
    Die Aufträge, die Du vom Imperator bekommst, sind beschissen bezahlt. Seit einiger Zeit jage ich nun nicht mehr der Erfüllung dieser Aufträge hinterher sondern erledige sie nebenbei. Das spart Nerven und Energie. Ab und zu schaue ich noch vorbei und lese nach, was der eigentlich von mir wollte – aber der Typ ist an sich Nebensache

Tiny Death Star – meine Einschätzung

Wenn man nüchtern darüber nachdenkt, ist Tiny Death Star ein Geldfresser und Zeitkiller. Richtig davon los kommt man aber auch erst, wenn man die Spielbenachrichtigungen (Push-Mitteilungen) abschaltet. Sonst geht Dir irgend so ein Melder ständig auf die Eier, dass Dies und Das fehlt und Lord Vader not amused darüber sein wird. Unterm Strich: Tiny Death Star in ein Suchtspiel mit Fallen. Also genießt es, aber übertreibt es nicht.

Star Wars Tiny Death Star im Google Play Store
Star Wars Tiny Death Star im Apple App Store

Veröffentlicht inSmartphone


"Tiny Death Star – 8Bit Spiel mit Suchtfaktor und Gefahren" wurde am 9. November 2013 verfasst. . Bitte beachte, dass die Informationen in diesem Artikel lediglich den Stand des Datums der Veröffentlichung spiegeln und sich im Laufe der Zeit geändert haben können.

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