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ProSieben Galileo – Fotos bei Scoopshot verkaufen, Geld verdienen


Fotografiere mit Deinem Smartphone und verkaufe Dein Bilder und/ oder Video bei Scoopshot. Das ist der recht einfache Auftrag, der einen Smartphone-Besitzer zum Micro-Jobber macht. Da nahezu jeder heutzutage eine Kamera in seiner Handquatsche hat und etwas zusätzliches Geld immer gern gesehen ist, klingt das erstmal nach einer guten Idee.

Nach einer noch viel besseren Idee sieht’s aus, wenn man als Startup den Fernsehsender ProSieben für sich gewinnen kann. Die haben sich in einem Galileo-Beitrag am Samstag Abend mit dem Thema befasst und darüber berichtet. Kurz danach waren die Server von Scoopshot für eine Weile überlastet – hoffentlich wegen des enormen Traffic, den die neuen und interessierten Nutzer produziert haben.

Die Nutzung und Anmeldung sind denkbar einfach. Zieh Dir die App (App Store, Play Store, Windows Store), registriere Dich, klicke den Link in der E-Mail-Bestätigung und lege los. Mache ein Bild, dremmle eine verwertbare Beschreibung unter das Bild und warte, dass es jemand kauft.

Kamera dabei? Super, verkaufe Deine Bilder an ScoopshotAber wer kauft eigentlich die Bilder von Jürgen Jedermann – also Leuten wie Du und ich? Ich kann mir gut vorstellen, dass die Lokalpresse gut beraten ist, sich hier ab und an mal umzuschauen und einzukaufen. Ein Schnappschuss eines Verkehrunfalls (bitte pietätvolle Bilder), eine Supermarkteröffnung (natürlich mit einem Z-Promi, der trällert) oder ein lokales Event wie Fasching können die Verkäufe Deiner Bilder schon voran treiben. Die Redaktion braucht nicht ständig einen Reporter vor die Tür zu jagen wenn eine Reise ins Web ausreicht.

Wenn Du mal an einem großen Event teilnimmst, kann der Verkauf Deiner Bilder ordentlich Geld in Deine Kasse spülen. Ein kleiner Blogger kann hier einen Artikel aufwerten und ein Bild vom Event kaufen, ohne selbst vor Ort sein zu müssen. Große Agenturen werden ihre Leute schon mit dem Monster-Equipment vor Ort haben und ihre eigenen Bilder produzieren. Aber es eröffnen sich Möglichkeiten.

Die „Ja, abers“:
Bedenke, dass Dir Deine Bilder unter Umständen nicht mehr gehören, nachdem Du sie mit den entsprechenden Nutzungs- und Eigentumsrechten verkauft hast. Eine eigene Nutzung, auf Facebook zum Beispiel, kann also auch für Dich am Ende sehr teuer werden, wenn Du eine Abmahnung für Dein- nicht mehr, eigenes Bild kassierst.

Wann immer man Geld verdient, will der Fiskus was ab haben. Gewerbliche Einkünfte sind also zu versteuern. Sprich die Sache mit jemandem durch, der was davon versteht und packe die Erlöse in Deine Steuererklärung. Sonst kann es passieren, dass böse klingende Begriffe wie „Steuerhinterziehung“ und „Selbstanzeige“ keine Worte sind, die Dir mal in einer Zeitung oder in bissigen Kommentaren über Alice Schwarzer auffallen, sondern auf einmal Dein ganz eigenes Problem.

Fazit:
Unterm Strich solltest Du Deinen Job nicht vorschnell kündigen, aber mitmachen kannst Du hier allemal. Und wenn Du mit Deinem Smartphone noch ein paar andere Jobs erledigen und etwas Geld abgrabbeln willst, schau mal bei StreetSpotr vorbei.

Veröffentlicht inWirtschaft


"ProSieben Galileo – Fotos bei Scoopshot verkaufen, Geld verdienen" wurde am 24. Februar 2014 verfasst. . Bitte beachte, dass die Informationen in diesem Artikel lediglich den Stand des Datums der Veröffentlichung spiegeln und sich im Laufe der Zeit geändert haben können.

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