Zum Inhalt

Flugdrohne „Rolling Spider“ im Test

sponsored post

Parrot baut Fluggeräte. Parrot ist also der Name der Firma, von der ich die „Rolling Spider“ Flugdrohne für einen Test in die Finger bekommen habe. Der Name Rollig Spider soll beschreiben, dass sich das gute Stück mit den mitgelieferten Rädern an der Wand und an der Decke bewegen kann wie eine Spinne. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass die Räder noch immer nicht zum Einsatz gekommen sind. Warum auch? Das Teil hat 4 Rotoren und kann fliegen. Warum, um alles in der Welt, soll ich das Ding also fahren lassen?

Parrot Rolling Spider rote Rotoren

Parrot FreeFlight3 AppDu steuerst die Drohne mit einer App über Dein Android-Smartphone oder Dein iPhone. Die Freeflight3-App gibt’s in den jeweiligen Stores gratis zum Download. Den Kontakt zwischen Smartphone und der Rolling Spider stellst Du über eine Bluetooth-Verbindung her. Noch ein kurzes Pairing abgewartet und dann kann es eigentlich auch schon losgehen.

Es ist kein klassisches Testflugvideo. Der Kollege Banselow (ein kleiner Gruß und eine Leseempfehlung an dieser Stelle) und ich haben das Teil und sein Verhalten unter die Lupe genommen und gleichzeitig gefilmt. Daher kommen auch die professionelle Kameraführung und die wohlformulierten Wortmeldungen. 😉

Parrot Rolling Spider – Bug oder Feature?

Das Kernproblem an dem Rolling Spider ist und bleibt die Akkupower. Das Gerät selbst hat einen Akku, der nur 500mAh Saft liefert. Das reicht für ca. 4-7 Minuten Flugbetrieb ohne größere Sperenzchen. Ist traurig, wahr und lösbar. Kaufe einfach nen weiteren Akku und verdopple die Zeit Deines Flugerlebnisses. Ich muss mich wiederholen: Bei den Anschaffungskosten kann man einfach nicht erwarten, dass man hier mehrere Stunden Flugzeit bekommt. Anders herum kannst Du mit knapp 100€ Investition in das Abenteuer Fliegerei einsteigen.

An die Steuerungsmöglichkeiten muss man sich erst einmal heranpirschen. Wie ich die Loopings hinbekomme, habe ich eher zufällig herausgefunden. Dazu wählst Du einfach das Symbol für die Luftrolle an und tippst dann 2x kurz hintereinander auf das Display. Und schon hoppst das gute Stück fröhlich durch die Luft. Immer wieder hatte ich mit kleineren Softwaremacken zu kämpfen, die jedoch immer durch einen Neustart von Gerät und App zu lösen waren. Eine kleinere Macke war die, die im nachfolgenden Video gut zu sehen ist. Die hinteren Rotoren waren kräftiger als die Vorderen.


Direktlink: Parrot Rolling Spider Rotoren entfernen – Like a Boss

Parrot Rolling Spider – Ersatzteile und Reparatur

Parrot Rolling Spider Reparatur und Ersatzteile Motor tauschenUnd wie es sich gehört, hab ich das gute Stück auch direkt geschrottet. Als ich endlich herausfand, wie ich das mit den Loopings anstelle, war ich leider zu tief unter der Decke. Der Rotor verhakte sich in der Lampe, die Rolling Spider kam runter und hat hat einen der vier Motoren entschärft. Der Propeller blieb heile. Fliegerei ist nun einmal nicht so einfach und es gehört Fingerspitzengefühl dazu. Wenn ich genauer darüber nachdenke, sollte ich vielleicht die Finger davon lassen 🙂 Ich hab’s nicht getan und mir einen Ersatzmotor bestellt.

Auf Parrotshopping.com bekommst Du jedes Einzelteil nachgekauft um Dir Deine Drohne neu aufzubauen. Jedes Teil kann auch ohne Feinmechanikerkenntnisse eingebaut und ausgetauscht werden. Wenn Du denkst, die Ersatzteile für die Parrot Rolling Spider sind in Summe günstiger als eine Neuanschaffung, nur weil Du sie Dir allein zusammenbaust, dann bist Du schief gewickelt. Allein die Hauptplatine kostet 69,99€. Der Body kostet noch mal 8,99€. Jeder einzelne Motor kostet 9,99€. Und schon hast Du die Anschaffungskosten von 114,00€ bei Coolstuff.de bereits geknackt. Nimm Dir ein bisschen Zeit. Die Ersatzteile brauchen ca. 2 Wochen von der Bestellung bis zum Briefkasten.

Fazit: Das Ding macht Spaß. Die Rotoren sind belastbar und widerstandsfähig und die Rolling Spider bestraft Flugfehler nicht gleich mit einem Totalschaden. Die Fliegerei ist nicht billig zu haben, so teuer ist sie nun aber auch wieder nicht. Wer also ein paar Euronen über hat, und sich an das Thema mal rantasten will, ist herzlich eingeladen, sich zu versuchen.

Parrot Rolling Spider bei Coolstuff.de kaufen

Veröffentlicht inSportVerkehr


"Flugdrohne „Rolling Spider“ im Test" wurde am 2. Dezember 2014 verfasst. . Bitte beachte, dass die Informationen in diesem Artikel lediglich den Stand des Datums der Veröffentlichung spiegeln und sich im Laufe der Zeit geändert haben können.

Schreibe den ersten Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.