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Panoramafreiheit – erst einmal nicht in Gefahr


Zu allererst sollte klargestellt sein, was die Panoramafreiheit ist und warum es große Grütze wäre, würde sie abgeschafft doer eingeschränkt. Ich bediene mich hierzu der Definition in der ARAG-Kolumne, verfasst vom bloggenden Anwalt Udo Vetter (drindende Abo-Empfehlung des LAW-Blog):

Die Panoramafreiheit besagt, dass jedermann auch urheberrechtlich geschützte Gebäude oder Kunstwerke nach Belieben fotografieren darf, sofern sie frei zugänglich sind.


Diese Panoramafreiheit zu beschneiden ist wohl DAS Sommerlochthema im EU Parlament in Brüssel. Zum Glück ist es erst einmal durchgefallen, wird als potentielle Geldquelle für Abmahnanwälte sicher aber gern immer wieder mal hervorgeholt. Ein Selfie vor dem Brandenburger Tor wäre übrigens selbst mit der abgeschafften Panaroamafreiheit legal, denn es gilt darüber hinaus das Urheberrecht. Nach diesem gilt der urheberrechtliche Schutz nur bis zu 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers. Da das Brandenburger Tor im Jahre 1791 eröffnet wurde, ist der Drops gelutscht. Anders sieht das beim Fernsehturm aus. Der wurde 1969 eröffnet. Aber wer sind hier eigentlich die Urheber? Sind das die Architekten?
Fernsehturm Berlin
Wenn ja, dann läuft die Verjährung des Urheberrechts noch nicht einmal los. Wie bereits angemerkt, ist das Thema vorerst kein Thema für Deutschland. In anderen europäischen Ländern läuft das aber anders. Wenn Ihr also in das Ausland fahrt, informiert Euch bitte über die Gesetzeslage im jeweiligen Land. In der Kolumne führte Vetter die Länder Frankreich, Belgien oder Dänemark auf.

Veröffentlicht inPolitik


"Panoramafreiheit – erst einmal nicht in Gefahr" wurde am 16. Juli 2015 verfasst. . Bitte beachte, dass die Informationen in diesem Artikel lediglich den Stand des Datums der Veröffentlichung spiegeln und sich im Laufe der Zeit geändert haben können.

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