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CAT S50 Smartphone im Test

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Caterpillar oder kurz CAT kennt nun wirklich jeder, der mit dem Handwerk auch nur ein bisschen was am Hut hat. Auf einer Baustelle isses nun einmal schmutzig und es empfliehlt sich ein robustes Smartphone, das diesem Dreck und gerne auch mal der Feuchtigkeit Widerstand leistet. CAT S50 BUILT FOR IT – RUGGED & REFINED ist der Slogen, mit dem Caterpillar raus geht und sein wasserdichtes Smartphone an den Mann bringen will.

CAT S50 Smartphone

Wasserdichte und widerstandsfähige Smartphones gibt es schon eine ganze Weile (siehe Samsung Galaxy XCover). Mittlerweile zeigen die Geräte auch Spezifikationen, die ich mit meinen Ansprüchen als Benutzer an ein Smartphone stelle. Wie die meisten, hab auch ich keinen Bock, das Telefon entweder zu tauschen oder gleich 2 Telefone zu verwenden. Umso besser, wenn das robuste Telefon auch den Freizeitansprüchen entspricht. Na wollen wir doch mal schauen, ob das CAT S50 diesen Ansprüchen gerecht wird…

Zur Produkt- und Übersichtsseite des Caterpillar CAT S50

Ich hab mir das Teil mal genauer angeschaut und unter die Lupe genommen. Wenn ein Smartphone mit dem Versprechen „ich bin äußerst stabil, Du darfst gern ruppig mit mir umgehen“ an den Start geht, dauert es nicht lange, bis der erste um die Ecke kommt und partout das Gegenteil beweisen will. So isses bei mir nicht abgelaufen. Ich packe das CAT S50 nicht in einen Mixer oder schleife es durch den Dreck (obwohl ich schon Bock darauf hätte (siehe den Motorola Defy-Test von Caschy vor ein paar Jahren)). Ich hab mir das Teil genau angeschaut, ein paar Mal runtergeworfen und gegen harte Gegenstände geschlagen und natürlich auch geflutet. Eben das, was mir im Alltag eben auch passieren könnte. Darüber hinaus wollte ich wissen, was die Kamera kann und wie sich das Gerät im Alltag verhält. Der ganz normale Smartphone-Wahnsinn eben. Nicht mehr, aber eben auch nicht weniger.

    Die harten Fakten (eine Auswahl):

  • Betriebssystem: Google Android KitKat
  • Akkuleistung: 2630mAh
  • Prozessor: Qualcomm MSM8926 Quad-Core mit 1,2Ghz
  • Display: 4,7 Zoll 720×1280 Pixel
  • Hauptkamera: 8MP
  • Frontkamera: VGA 640×480 Pixel (lächerlich)
  • Video: Full-HD (1920×1080 mit 30fps)
  • Funkerei (Highlights Stand 2015): LTE, NFC
  • interner Speicher: 8 Gigabyte
  • mögliche Speichererweiterung: bis zu 64 Gigabyte MicroSD
  • CAT S50 Besonderheiten:

  • IP67-zertifiziert *
  • Mil Spec 810G: Schlag- und stoßfest bis zu einer Vibration der Kategorie 4 *

Bis auf die Frontkamera lesen sich die Specs recht gut und scheinen sich für den Alltagsbetrieb und den Betrieb auf der Baustelle zu eignen. In Sachen Performance hab ich nichts zu quengeln und auch das Display spricht schnell und direkt an. Dass ich Android 4.4 KitKat häßlich finde, kann ich CAT nicht anhängen. Mache ich auch nicht 😉

wie oben bereits erwähnt, hab ich das S50 nicht so behandelt, wie man ein Kleinod behandeln sollte, es aber auch nicht übertrieben. Ein paar Stürze hier, ein paar Nägel da und natürlich der Flüssigkeitstest. Aber dazu später### mehr. Nach allem, was ich im Netz so lesen konnte und musste, schneidet die 8 Megapixel-Kamera hier unterdurchschnittlich ab und hat oft den Mangel erhalten, unscharf zu sein. Das habe ich so nicht erleben müssen und doch recht passable Bilder damit schießen können. Schauma:

Ich lade die Bilder in Vollauflösung in Drive. Dann kannst Du Dir ein komplettes Bild von der Qualität machen. Die Kamera wirkt auf mich absolut brauchbar. Das ist nun echt kein Manko, wenn ich mal von der indiskutabel schlechten Frontkamera absehe. 640×480 Pixel! Wer baut denn noch solche Kameras?

So, kommen wir zum Ningelteil:
Die Taschenlampe
Anders als bei einigen Vorgängern, ist jetzt auch eine Taschenlampe verbaut. Blöd finde ich, dass das Telefon nicht steht. Ich hab den unglaublichen Missstand in ein kurzes Video gepackt. 😉 Jetzt aber ernsthaft, Leute von CAT. Das B15 stand wie eine 1. Warum nicht das weiterentwickelte Modell S50? Was ist da schiefgegangen?


Direktlink zu: CAT S50 Smartphone steht nicht #Taschenlampe

Ist das CAT S50 wasserdicht?
Klares Ja. Nach Herstellerangaben hält das Gerät einen Zeitraum von 30 Minuten unter Wasser, bis zu einer Tiefe von 1m, aus. Das gute Stück kann also ruhig auch mal vom Baugerüst (in 1m Höhe) in die Pfütze fallen und da liegen bleiben. Du brauchst nicht hinterher zu hoppsen. Gute Erfahrungen habe ich in der Vergangenheit schon mit dem Sony Xperia Z (1) machen können, das ebenfalls auch dem Betrieb unter der Dusche standhält. Ja, das Teil ist wasserdicht. Was mich erschreckt ist, dass das Display bei dem Kontakt mit Wasser quasi völlig ausrastet und auf jeden Tropfen extrem sensibel reagiert. Das mag gut gemeint sein, ist bei dem Betrieb draußen und im Regen aber hinderlich. Es nutzt mir gar nichts, dass das S50 einen Sensor für „feuchte Finger“ hat, wenn es auf jeden Regentropfen derart sensibel registriert und interpretiert und mir damit die Bedienung des Telefons abnimmt.


Direktlink zu: CAT S50 Smartphone im Test. Ist es wasserdicht?

Mein Fazit: Die Outdoor-Smartphones sind im Bereich der Nutzbarkeit angekommen. Leute, die sich im Job die Hände dreckig machen, brauchen nun nicht mehr entscheiden, ob sie ein Telefon benutzen und dessen Zerstörung riskieren wollen oder lieber 2 Telefone nutzen. Gut, wer nun Apple-Fan ist wird wohl noch warten müssen, bis ein Outdoor iPhone auf den Markt kommt. Androiden sind jedoch bereits genügend vorhanden und nach meiner Einschätzung braucht sich das CAT S50 nicht zu verstecken. Und wenn die Dinger perfekt wären, bräuchte man sie ja auch nicht mehr weiter entwickeln. Also alles gut. Ich sach: Für unter 300€ (Stand 09/2015) gibt’s auch eine Kaufempfehlung von mir

* Die Erklärung, wie die Staubdichte und Wasserdichte zu verstehen sind, hab ich bei Samsung gefunden:

Wofür stehen die Zahlen 67?
Die erste Ziffer definiert im IP-Code den Schutz gegen das Eindringen von Fremdkörpern. Während 0 „Keinen Schutz“ angibt, steht die Nummer 6 für „Staubdicht“. Die zweite Ziffer hingegen gibt an, wie gut das Produkt gegen Wasser geschützt ist. Auch hier gilt: Je höher die Ziffer, desto stärker der Schutz für das Gerät.

    Schutz gegen Fremdkörper:

  • 0 – kein Schutz
  • 1 – Geschützt gegen feste Fremdkörper (Durchmesser ab 50 mm)
  • 2 – Geschützt gegen feste Fremdkörper (Durchmesser ab 12,5 mm)
  • 3 – Geschützt gegen feste Fremdkörper (Durchmesser ab 2,5 mm)
  • 4 – Geschützt gegen feste Fremdkörper (Durchmesser ab 1,0 mm)
  • 5 – Geschützt gegen Staub in schädigender Menge
  • 6 – Staubdicht
    Schutz gegen Wasser:

  • 0 – kein Schutz
  • 1 – Schutz gegen senkrecht fallendes Tropfwasser
  • 2 – Schutz gegen fallendes Tropfwasser bei Gehäuseneigung von 15°
  • 3 – Schutz gegen fallendes Sprühwasser bis 60° gegen die Senkrechte
  • 4 – Schutz gegen allseitiges Spritzwasser
  • 5 – Schutz gegen Strahlwasser (Düse) aus beliebigem Winkel
  • 6 – Schutz gegen starkes Strahlwasser
  • 7 – Schutz gegen zeitweiliges Untertauchen
  • 8 – Schutz gegen dauerndes Untertauchen

* MIL-STD-810

Auf Wikipedia steht geschrieben:

Der MIL-STD-810 ist eine US-amerikanische technische Militärnorm, die Umwelt-Testbedingungen für militärische Ausrüstung spezifiziert. Dies besagt auch der Untertitel der Norm, Environmental Engineering Considerations and Laboratory Tests. Die gegenwärtig aktuelle Version dieser Norm ist MIL-STD-810G vom Oktober 2008.[…]

P.S.: Einen Videotipp zu einem echt gelungenen und aufschlussreichen Review gibt’s noch. Felixba stellt einen Vorgänger des aktuellen S50 vor. Es handelt sich hierbei um das „schlechtere“ CAT-Phone B15. Das Review lohnt sich. Ich hab gestaunt und ich hab gelacht. Gut gemacht. Anschauen und Daumen hoch, bitte.


Diektlink zu: CAT B15: Was hält das Panzer-Smartphone aus? REVIEW – felixba

Veröffentlicht inSmartphone


"CAT S50 Smartphone im Test" wurde am 29. September 2015 verfasst. . Bitte beachte, dass die Informationen in diesem Artikel lediglich den Stand des Datums der Veröffentlichung spiegeln und sich im Laufe der Zeit geändert haben können.

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