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Statt in Deinem Blog – schreibe auf WordPress.com


Im Backend meines Blogs finde ich aktuell den Hinweis: „Try the brand new editor.“ Write on WordPress.com. So richtig kann ich den Sinn der Aufforderung noch nicht erfassen, aber ich probiere das jetzt einfach mal. Ich verfasse diesen Artikel direkt auf WordPress.com und will mal schauen, ob und wenn ja, warum dieser Editor besser ist, als meiner im Backend.

Try the new Editor - Write in WordPress - jannewap

Als Erstes fällt mir auf, dass die Schnellwahlleiste fehlt, mit der ich in der html-Ansicht einen Link, ein Bild oder ein Zitat einfügen kann. Einen Text mal eben kursiv oder fett zu gestalten, kann ich somit auch nicht „mal eben“ bewerkstelligen. Klar, kann ich in den visuellen Editor wechseln, will ich aber nicht. Ich hab damals (2007) mit dem visuellen Editor begonnen, habe meine Texte hin und her formatiert, mal fett, mal kursiv gestaltet und Absätze gelöscht, hinzugefügt und wieder verworfen. Das hat mir im Quelltext dann so ein Durcheinander beschert, weil offenbar jede Änderung mit einer .css-Anweisung befüllt wurde. Das nervt, weil es den Artikel unnötig aufbläht und den Inhalt für Suchmaschinen schlechter lesbar macht. Darüber hinaus schwächen die Formatierungen die Performance der Seite. Es kann gut sein, dass sich das über die Jahre geändert hat und gelöschte Formatierungen nun nicht mehr stehen bleiben – aber ich bin nunmal auf HTML „klatschen geblieben“

Darüber hinaus finde ich hier irgendwie nix, was mich zu einem dauerhaften Wechsel bewegen sollte. Warum auch? Das hier ist WordPress, mein Backend ist WordPress. Ich sehe hier keine Funktionen, die ich in meinem Blog nicht auch finde.

Bei der Auswahl der Schlagwörter finde ich die Autovervollständigung fluffiger als bei mir im Backend. Die Auswahl der Kategorie läuft ebenfalls über eine ordentlich überschaubare Liste. So gibt´s also nix zu meckern. Aber ganz ehrlich vermisse ich die Möglichkeit, Bilder einzufügen. Okay, dann muss ich jetzt doch in den Visuellen Editor wechseln. Hmm… ungewohnt aber nicht schlecht. Nur der Wechsel nervt.

Jetzt bin ich quasi fertig mit meinem Artikel und Test und werd´ den mal veröffentlichen.

Nach der Veröffentlichung: Der Quelltext sieht sauber aus, die Kategorien und die Schlagwörter wurden zusammen mit dem Bild und dem Artikelbild sauber übergeben. Als Fazit bleiben für mich diese Erkenntnisse: Mein Backend ist nicht schlechter als WordPress.com. Ich habe die Schnellwahlleiste, die ich im Backend von WordPress vermisse. Und hier in meinem Backend greifen auch noch Plugins wie Yoast, mit denen ich an meinem Artikel noch vor der Veröffentlichung herumschrauben kann, bevor ich ihn veröffentliche. Also: Der WordPress-Editor ist nicht schlecht, aber ich bleibe bei meinem eigenen Editor in meinem eigenen Backend.

Veröffentlicht inBlogzeug


"Statt in Deinem Blog – schreibe auf WordPress.com" wurde am 2. Januar 2016 verfasst. . Bitte beachte, dass die Informationen in diesem Artikel lediglich den Stand des Datums der Veröffentlichung spiegeln und sich im Laufe der Zeit geändert haben können.

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