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The Man in the High Castle – offene Fragen


Ich sehe mir gerade die zweite Staffel von „The Man in the High Castle“ an und denke, dass ich die Serie noch ein zweites Mal schauen muss, um sie zu verstehen. Immer wieder stolpere ich über Namen aus unserer Geschichte oder Begebenheiten, die ich nicht verstehe. Da es im Netz noch nicht allzu viele Abhandlungen zu der Serie gibt und einige meiner Fragen bisher unbeantwortet bleiben, geb ich sie einfach mal hier zum besten. Vielleicht finden sich ja ein paar Antworten über die Kommentarfunktion. Für die Jüngeren unter Euch, die eher Facebook als Blogs kennen. Hier kann man auch kommentieren 😉

Offene Fragen aus The Man in the High Castle

  1. Wie schafft es Nobusuke Tagomi (der japanische Handelsminister) in der zweiten Staffel zwischen den Welten zu wechseln? Er befand sich auf einmal in den USA, die sich mitten in der Kuba-Krise befanden. In dem Zusammenhang erfuhr er auf „unserer Seite“ von einem anderen Kriegsausgang und den Atombomben, die auf Hiroshima und Nagasaki geworfen wurden und somit von ihrem Grauen. Gezeichnet von diesen Bildern kehrt er – wie auch immer – in seine Welt (Dystopia) zurück. Und um die Sache komplett zu machen, unterhält er sich mit einem seiner Mitarbeiter – der widerum in unserer Welt zuhause ist, über seine Erfahrungen.Der berichtet von Hiroshima und Nagasaki. Wie wechselt man denn nun zwischen den Welten? Offenbar hat Nobusuke Tagomi nicht geträumt, denn er bringt einen Film mit hinüber, der die Atomtests der USA im Bikini Atoll zeigt. Was haben wir hier also? Eine Neuauflage von Sliders?
  2. Echt jetzt!? Eine Concorde!?
    Okay, der Flieger steht zweifelsfrei für Ästhetik, Geschwindigkeit und technischen Fortschritt. Wenn ich aber bedenke, dass die Concorde keine Militärentwicklung war und Frankreich nach der Zeitlinie der Serie bereits seit 1940 kalt gestellt ist, kann ich mir eine zivile Entwicklung einer Verkehrsmaschine, wie der Concorde, nur schwer vorstellen.
  3. Erich-Raeder-The-Man-in-the-High-Castle

  4. Wer ist Erich Raeder in The Man in the High Castle
    und warum ist der so jung? Die Serie spielt im Jahr 1962 und dieser Erich Raeder hier ist ein Sturmbannführer der Yankee-Nazi-SS (SS-Division „New York Corps„) auf dem Gebiet der ehemaligen USA. Er ist eben nicht der Großadmiral Erich Raeder, der 1943 von Hitler entlassen wurde. Warum trägt der Mensch in der Serie diesen Namen? Will man dem Zuschauer damit suggerieren, dass die Mommy und Daddy Raeder Fans vom ehemaligen Chef der Kriegsmarine waren und ihr Kind deshalb Erich nannten?
  5. Hörst Du im Titellied von Jeanette Olsson auch immer Edelweisch statt Edelweiss? Was singt die Frau da? Der Songtext spricht in der Tat eindeutig von der Blume:

    Edelweiss, Edelweiss
    Small and white
    Clean and bright
    Blossom of snow may you bloom and grow
    Bloom and grow forever

    Edelweiss, Edelweiss
    Bless my homeland forever

    Kwelle und Video

  6. Ist der Hersteller der Filme – der Mann im hohen Schloß – vielleicht auch ein Springer zwischen den Welten? Wenn ja, was bewegt ihn zu springen, was bewegt ihn, sich einzumischen (vom Offensichtlichen mal abgesehen)? Das allein ist Grund, die Serie weiterhin anzuschauen.
Veröffentlicht inGeschichte


"The Man in the High Castle – offene Fragen" wurde am 13. Januar 2017 verfasst. . Bitte beachte, dass die Informationen in diesem Artikel lediglich den Stand des Datums der Veröffentlichung spiegeln und sich im Laufe der Zeit geändert haben können.

5 Kommentare

  1. benny benny

    Ich schaue die Serie auch und hab die zweite Staffel sehnsüchtig erwartet. Nun komme ich auch ins strauchelnder den unterschiedlichen Welten. So wie es aussieht, werd ich mir einige Folgen nochmal ansehen müssen.
    Was ich hoffe… das die Zeit der großen Fehler (zumindest in Serien) zuende ist und wir noch aufgeklärt bekommen, wie er sich in den Zeiten umher bewegen kann.

  2. Rille Rille

    Wenn ich es richtig mitbekommen habe scheint der Handelsminister über ein Foto seiner Familie „gereist“ zu sein.

    Sein Stellvertreter betrat ja das Büro, blickte auf das Foto und lächelte. Also vermute ich das etwas Emotional sehr starkes so eine Reise auslösen kann.

    Das es eine Concorde gibt wundert mich jedoch weniger denn Forschungen in die Richtung der Nurflügler wurden ja damals betrieben. Das Design ist ja am Ende nur ein Ergebnis der Forschungen und Entwicklungen gewesen. Egal ob Zivil oder Militärisch.

    Aber diese Staffel hat so viele Twists das auch ich Sie noch mal gucken muss.

    • benny benny

      Es ist auch erschreckend anzusehen, wie die Reichshauptstadt hätte aussehen können, wenn die Pläne damals umgesetzt worden wären. Wie klein doch der Reichstag wirkt.
      Bemerkenswert finde ich allerdings die Einschienenbahn.

      • Die Einschienenbahn hat mich ziemlich verwirrt. Das CGI sah komisch aus, wie es über die Straße des 17. Juni quasi durch die Siegessäule geführt wurde. Das war, glaube ich, in der Folge „Willkommen im Reich“ S02E03.

        • benny benny

          Als Staffel 1 lief… musste ich schon Google’n und da hab ich die Einschienenbahn gesehen (die fährt in einer Cannadischen Großstadt sogar) da wurde sie aber nördlich an der Siegessäule vorbei geführt.

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